Sozialarbeit an Schulen

Zuzug der Flüchtlinge erfordert mehr Geld

Langenhagen. Zur Schulsozialarbeit informiert Marco Brunotte, SPD-Landtagsabgeordneter im hiesigen Wahlkreis. Demnach ist Schulsozialarbeit nun Landesaufgabe. Für die Schulsozialarbeiter gibt es zahlreiche Verbesserungen: Die bisher üblichen Kettenverträge werden durch sichere Verträge mit dem Land als Arbeitgeber ersetzt, es müssen nicht mehrere Teilzeitarbeitsverhältnisse eingegangen werden, um eine volle Stelle zu bekleiden. Die Steuerung der Schulsozialarbeit findet künftig durch die Schule statt, die durch die Landesschulbehörde begleitet wird. Außerdem garantiert das Kultusministerium, dass es keine Verschlechterungen für die Schulen gibt. Die Ausstattung für die Schulsozialarbeit steigert sich erheblich. Vom Finanzvolumen her bedeutet dies rund 47 Millionen Euro: Die Finanzmittel aus dem ehemaligen Hauptschulprofilierungsprogramm betragen 13,4 Millionen Euro, für pädagogische Mitarbeiter an Schulen gibt das Land 12,4 Millionen. Aus dem zweiten Nachtragshaushalt fließen für Flüchtlings-Schulsozialarbeit an Grundschulen 5,6 Millionen Euro, aus dem Nachtrag für 2016 weitere 9,3 Millionen. Die Öffnung des Ganztagsangebotes für Schulsozialarbeit wird mit weiteren sechs Millionen Euro finanziert. Dies ist ein Zuwachs von über 30 Prozent.