Spanisches Getuschel

Die erfolgreichen Spanischschülerinnen halten ihre Zertifikate endlich in den Händen: (von links) Juliana Möller, Lea Schweckendiek, Isabelle Erhardt, Michelle Schäfer, Helena Pagiatakis und Franziska Stasch. (Foto: L. Schweckendiek)

Sprachtest motiviert IGS Schüler

Langenhagen(ls). Mit ein bisschen mehr als nur dem typischen Hotelspanisch erarbeiteten sich sieben Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse vor den Sommerferien die Ehre, sich ihre Sprachkenntnisse mit einem Zertifikat auszeichnen lassen zu dürfen. Zusammen mit ihrer Lehrerin hatten sie sich das Grundwissen angeeignet, welches dann von der Volkshochschule in Hannover im Rahmen des sogenannten „Telc“ Sprachtests abgefragt wurde. Das Niveau der Schüler entsprach am Ende der neunten Klasse dem Test A2, also dem zweiten Schwierigkeitsgrad. In einem schriftlichen und einem mündlichen Teil mussten sich die sieben Jugendlichen auf Spanisch beweisen. Ein vorgegebener Text, den es zu lesen galt, eine Geschichte, die vorgelesen wurde und verstanden werden sollte und eine leere Seite Papier, die gefüllt werden wollte, waren nur einige der zu lösenden Aufgaben. Zu der mündlichen Prüfung wurde dann sogar eine waschechte Spanierin eingeladen, mit der sich über Hobbys, Schule und die Planung der nächsten Wochenenden im Plauderton unterhalten wurde. Was zunächst nach einer großen Herausforderung aussah, wurde bald - zur großen Erleichterung aller - zu einer zu meisternden Aufgabe. Auch außerhalb des Prüfungsraumes war das aufgeregte Getuschel nun keineswegs wie sonst auf Deutsch, sondern auf Spanisch zu vernehmen. Kurslehrerin Meike Wehlitz freut sich: „Es ist wundervoll. Ich habe die Kinder noch nie so viel und so flüssig Spanisch reden gehört. Meinetwegen können wir diesen Test ab jetzt jede Woche machen.“ Während über die Ferien dann zitternd auf das Ergebnis gewartet wurde, ging dann in der ersten Unterrichtsstunde alles drunter und drüber, als die Punktzahlen und schließlich auch die Zertifikate herausgegeben wurden, welche weltweit anerkannt werden. Obwohl so mancher mit einem schlechten Gefühl die Volkshochschule verlassen hatte, hatten doch ohne Ausnahme alle von 100 erreichbaren Prozenten die 80 – einige sogar die 90 Prozentlinie überschritten. Somit haben in Schulnoten alle die Note eins oder zwei bekommen, was für den Einen oder Anderen eine große Überraschung war. Mit diesen stolzen Ergebnissen schaut Meike Wehlitz positiv in die Zukunft und will nun mit ihrer Klasse am Ende dieses Schuljahres auf die nächst höhere Stufe B1 hinarbeiten.