SPD-Ratsfraktion setzte sich durch

Für jeden Teilnehmer standen mindestens 42 Würfe auf dem Programm.

31. Prominentenbosseln der BSG Langenhagen

Langenhagen. Jetzt hatte die Behindertensportgemeinschaft Langenhagen zu ihrem 31 „Prominentenbosselturnier“ eingeladen. Einmal im Jahr soll die Öffentlichkeit informiert werden und selber erfahren können, welche Leistungen in behindertenspezifischen Sportarten wie dem Bosseln verlangt werden. 13 Mannschaften, gebildet aus Stadtverwaltung, Politikern, Mitgliedern aus befreundeten Vereinen und um die BSG verdiente Einzelpersonen waren erschienen um miteinander um die Wanderpokale zu kämpfen. Die Veranstaltung erwies sich wieder einmal als großer Erfolg.
Nach 15 Spielrunden mit jeweils vier Kehren – das bedeutete für jeden Teilnehmer mindestens 42 Würfe mit der etwa 4.7 Kilogramm schweren Bossel auf die Daube im zwölf Meter entfernten Zielfeld – standen die Sieger fest. Für einige eine wahre Herausforderung! Pausen mit Verpflegung und Betreuung durch Sportler aus der ambulanten Herzsportgruppe erleichterten das Durchhalten.
Am Ende des Turniers und nach einer „Wiederaufbauphase“ mit Haxen und Getränken, erfolgte die Siegerehrung durch die Turnierleiterin Karin Beck und den Vereinsvorsitzenden. Die Ehrung begann wie üblich mit dem „Schlusslicht“, in diesem Jahr mit einer grünen Laterne mit dem BSG-Wappen, die standesgemäß der Mannschaft der Grünen überreicht wurde. Die Mannschaft wusste davon und behauptete zum Schluß, geradewegs auf dieses Ziel hin gearbeitet zu haben. Die Plätze zwölf bis sieben belegten in Reihenfolge der Sportring, die Schützengemeinschaft, die DLRG Langenhagen, DJK Sparta, die FDP und der SCL. Ein Hervorheben verdient die Mannschaft, deren Spieler nur für dieses Turnier zusammengefunden hatten. Platz sechs ging an diese Mannschaft, die im Turnier den Namen „Bosselbären“ auf ihren Trikots trug, die das Ratsmitglied W.O. Behrens gestiftet hat. Die Plätze fünf und vier gingen an die Polizei und die Ortsfeuerwehr.
Den dritten Platz belegte die Mannschaft des TSV KK, die ihren Wanderpokal vom Vorjahr wieder mitnahm; den zweiten Platz – mit überreichtem Wanderpokal – belegte die Stadtverwaltung mit Bürgermeister Mirko Heuer.
Sieger wurde nach längerer Pause, hochverdient, wieder einmal die Mannschaft der SPD- Ratsfraktion, die nun den Wanderpokal erneut mit ihrem Namen versehen darf.