Speich tritt aus FDP aus

Bernd Speich sieht seine politische Heimat nicht mehr in der FDP.

Er gehörte der Partei 34 Jahre an

Langenhagen (ok). Drei Jahre lang habe er mit sich gerungen, die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen. Nach 34 Jahren ist Bernd Speich aus der FDP ausgetreten. Den FDP-Stadtverband hat er als Vorsitzender und Ehrenvorsitzender in der Vergangenheit mitgeprägt. Doch diese FDP sei nicht mehr seine Heimat, man habe versucht, "ihn abzuschießen". Sein Zorn richtet sich weniger gegen die Bundespartei, auch wenn er sich mit der Politik nicht mehr identifizieren könne, sondern vor allen Dingen gegen die Führung des FDP-Stadtverbandes und hier speziell gegen den Vorsitzenden Dieter Palm. Der habe sogar seine Abwahl als Ehrenvorsitzender gefordert, seit Anfang des Jahres erscheine er auf der Homepage des FDP-Stadtverbandes auch nicht mehr als Ehrenvorsitznder und stimmberechtigtes Vorstandsmitglied. Man wolle wohl nur sein Ratsmandat haben, so ein verbitterter Bernd Speich, aber das werde er bis November 2016 als Unabhängiger behalten. "Was soll ich da noch in dieser FDP", so seine Frage, die er sich nur selbst beantworten kann. Kurz, knapp, wenig emotionslos und ohne ein Wort des Bedauerns fällt dagegen die Reaktion des FDP-Stadtverbandes auf den Austritt aus, die Liberalen haben offensichtlich mit dem Thema abgeschlossen: „Wir bedauern sehr, dass Bernd R. Speich diesen von ihm in der Vergangenheit schon mehrfach geäußerten Entschluss, bedingt durch die Veränderung seines Lebensmittelpunkts ins Ausland, nunmehr in die Tat umgesetzt hat. Er wird dem FDP-Stadtverband Langenhagen in Erinnerung bleiben.“