Sperriger Begriff erklärt

Veränderung bei der Stadtplanung möglich

Langenhagen (gg). „Es ist ein sperriger Begriff“, erklärte Wolfgang Jung, Teamleiter Regionalplanung der Region Hannover, bei seiner Präsentation des „Regionalen Raumordnungsprogramms“ in der jüngsten Sitzung des Stadtplanungsausschusses. Darin geht es um Aufgaben der Stadtplaner, die bevorzugt zu erledigen sind. So wird geregelt, was wo Vorrang hat. Eigentlich ganz einfach: in einem Gewerbegebiet, hat das Gewerbe Vorrang, im Wohngebiet das Wohnen und so weiter. Spannend wird es, wenn Veränderungen in den Stadtplan eingezeichnet werden. So geschehen bei der Neuaufstellung. Unter der Rubrik Freiraum waren bisher das nördliche (bisher nicht bebaute) Weiherfeld entlang der nördlichen Altenhorster Straße, die schwarze Heide in Engelbostel und das Freiband Godshorn. Das wurde nun aufgehoben. Keine Freiraum-Einschränkung heißt, dass dort gebaut werden kann, sofern die Stadtverwaltung das mit Votum des Rates betreiben würde. Eine Änderung gibt es auch für den südlichen Teil der Evershorster Straße (Zufahrt Flughafenbetrieb). Sie könnte ausgebaut werden, falls nötig. Das frühere Norta-Gelände an der Walsroder Straße, das sich parallel zur Robert-Koch-Straße nach Osten erstreckt, sehen die Stadtplaner mit Priorisierung für ein Fachmarktzentrum.