Spitzenlast im Weiherfeld

EPL installiert neuen Kessel

Langenhagen (gg). Die Verbraucher im Baugebiet Weiherfeld beziehen seit Jahren von der Energie-Projektgesellschaft Langenhagen GmbH (EPL) Nahwärme aus einer Energiezentrale an der Maria-Montessori-Straße, die mittels Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt wird. Nun richtet die EPL in der Energiezentrale einen dritten Kessel mit 4.000 Kilowatt (kW) Wärmeleistung ein. „Die Erschließung und Vermarktung der Grundstücke im Weiherfeld entwickelt sich weiter äußerst positiv. Durch immer mehr Wohneinheiten und eine steigende vorzuhaltende Wärmeleistung haben wir nun die vorhandene Kesselanlage in der Energiezentrale im Weiherfeld um einen dritten Spitzlast-Erdgaskessel erweitert“, sagt Manfred Schüle, Geschäftsführer der EPL.
„Aktuell versorgen wir im Weiherfeld rund 1.300 Wohneinheiten mit etwa 1.000 Hausanschlüssen. Circa 200 weitere Hausanschlüsse und das Zentrum Ost mit einer Anschlussleistung rund 1.500 kW werden in den nächsten Jahren noch dazu kommen. Nach dem Endausbau des Baugebiets erwarten wir einen Wärmeleistungsbedarf von etwa 7.000 bis 8.000 kW. Mit dem dritten Erdgaskessel liegen wir nun bei einer Leistung von 8.500 kW und stellen so rechtzeitig vor dem kommenden Winter den maximal zu erwartenden Bedarf jederzeit sicher“, so Schüle weiter. Den dritten Kessel schließt EPL zusätzlich an die schon vorhandene Schornsteinanlage an. Somit ändert sich das Bild der Energiezentrale nicht.
Installiert ist nunmehr eine Wärmeerzeugungsleistung von insgesamt rund 8.500 kW: Zwei Biogas-BHKW-Module mit 850 kW und 600 kW Wärmeleistung, die als Abwärme bei der Biogasverstromung anfallen, unterstützt durch ein Erdgas-BHKW-Modul mit 100 kW Wärmeleistung, stellen den Grundlastbedarf rund um das gesamte Jahr sicher. Für den Wärmebedarf in der kalten Jahreszeit stehen zwei Gaskessel mit insgesamt 7.000 kW und als zusätzliche Ausfallreserve steht ein weiterer Kessel mit 2.000 kW Wärmeleistung bereit.