Sporthallen sollen flexibel nutzbar sein

Mirko Heuer kämpft weiter für Öffnung

Langenhagen (gg). Keine Änderung der gängigen Praxis gibt es in den Sommerferien in Bezug auf die Sporthallen-Nutzung in Langenhagen. Das ECHO berichtete in der Ausgabe vom vergangenen Sonnabend, 21. Juli, dass über eine entsprechende Anfrage für das Training der SCL-Kunstturnerinnen eine verwaltungspolitische Diskussion entbrannt war. Eingeschaltet hatte sich CDU-Fraktionschef im Rat Mirko Heuer, der die Absage und die angeführten Begründungen, nicht planbaren Grundreinigungs- und Sanierungsarbeiten sowie Personalengpässe in Bezug auf die Hausmeister, nicht hinnehmen will: „Hier müssen Ehrenamtliche für Versäumnisse anderer handelnder Personen büßen. Sanierungsarbeiten stehen nicht an. Dass man eine Halle für die komplette Sommerzeit wegen einer möglichen Grundreinigung schließt, ist ein schlechter Witz. Die Einschränkung der Hausmeisterleistung kann durch Vereine aufgefangen werden.“
„ Es gibt keine einfache, kurzfristig umsetzbare Lösung, die den versicherungsrechtlichen Aspekten und der auch vom Sportring vertretenen Forderung nach Gleichbehandlung aller Vereine gerecht wurde. Zwei weitere Antragsteller haben bereits eine Absage erhalten; anderen ist bewusst, dass es keine Ausnahmen gibt, so dass erst gar keine Antrage gestellt werden“, so die Antwort der Stadtverwaltung auf den Protest von Heuer. Das Thema wird nun auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Sozial-, Sport- und Gleichstellungsausschusses behandelt, der Termin steht noch nicht fest.