Stadt plant Schulcontainer im Norden

Die favorisierte Fläche für die Container-Klassenräume an der Kaltenweider Grundschule. (Foto: O. Krebs)

Losverfahren an Kaltenweider und Krähenwinkeler Schule soll abgewendet werden

Kaltenweide/Krähenwinkel (ok). Vier Klassen in Kaltenweide, zwei in Krähenwinkel: Das hieße nach dem derzeitigen Stand 125 Kinder für 104 Plätze an der Grundschule Kaltenweide, 32 Kinder für 52 Plätze bei den Kollegen in Krähenwinkel. Die Angst einiger Eltern vor einem Losverfahren im Norden der Stadt wird in den sozialen Netzwerken aufgegriffen. Nach Aussage der Stadtverwaltung unbegründet, sie plant auf Grundlage der aktuellen Zahlen Schulcontainer in Kaltenweide. Die Sechszügigkeit für den gemeinsamen Schulbezirk Kaltenweide/Krähenwinkel wird wohl langfristig nicht ausreichen; zwei Container sind in der Diskussion. Denn: Zuzügler und Wiederholer können die Zahl genauso nach oben schrauben wie beispielsweise Flüchtlingskinder Darüber hinaus ist nach Aussage von Stadtsprecherin Juliane Stahl wegen der doppelten Berechnung von Inklusionskindern mit einem Wegfall von Plätzen zu rechnen. Zwei mögliche Standorte sollen politisch diskutiert werden – einer ist der Spielplatz zwischen Schulgebäude und Verwaltungsstelle, der andere der Grünstreifen neben der Schule. Sollte das nicht klappen, werden die Schützen mit in die Diskussion einbezogen, da die Auswirkungen auf das Schützenfest minimiert werden sollen. Der Verein Bürger für Kaltenweide (BfK) kritisiert, dass langfristig nicht an einen Aus- und Anbau der Schule gedacht worden sei, obwohl die Entwicklung auf der Hand geleben habe. Bürgermeister Mirko Heuer schwebt vor, das nachzuholen, wenn die Schule offene Ganztagsschule geworden ist. Die Container könnten dann durch eine feste Lösung ersetzt werden, an die Schule auf dem Gelände angebaut werden. Eine zweite Schule im Weiherfeld werde es allerdings nicht geben.