Stämmige Ziervögel in Godshorn

Martin Bode war auf dem Le-Trait-Platz aktiv. (Foto: J. Gundelach)

Holzskulpturen verschönern den Le-Trait-Platz

Godshorn (jg). Auf dem Le-Trait-Platz flogen am vergangenen Wochenende die Späne, als Martin Bode seine besondere Art der Kunst präsentierte. Vom ungewöhnlichen Anblick angelockt bestaunten die Passanten, wie er mit seinen Kettensägen drei Buchenstämme zu majestätischen Vogelskulpturen formte. So befanden sich nach sieben Stunden Arbeit am Freitag bereits ein hölzerner Adler und ein Pfau auf dem Platz, zu denen sich im Laufe des Sonnabends noch mehrere Eulen gesellten.
„Ich bin vor zweieinhalb Jahren zufällig zu diesem Hobby gekommen“, erzählt Martin Bode. Leben könne er vom Kunstsägen allerdings nicht. Er sei schon zufrieden, wenn er seine Kosten dafür decken könne.
Doch ein Großteil der Arbeit steht dem Künstler noch bevor, da er die Skulpturen nach dem Feinschliff zunächst flämmt und mit einem speziellen Wachs versieht, um sie vor Insekten und Rissen zu schützen. Für ein noch natürlicheres Aussehen der stämmigen Vögel sorgen schließlich farbige Öle und Glasaugen, mit denen sie demnächst über den Le-Trait-Platz wachen können.
„Wir kamen durch die Tierskulpturen entlang des Kanals in Vinnhorst auf den Gedanken, solche auch auf dem Le-Trait-Platz aufzustellen“, berichtet Wolfgang Biewerdt vom Kulturring Godshorn, welcher gemeinsam mit Förderern und zahlreichen Spendern jenes durch Teamwork ermöglicht hat. „Als nächstes wird Platz für die Stahlfundamente auf den Grünflächen ausgehoben werden, auf denen schließlich der Adler, der Pfau und die Eulen thronen werden. Das Aufstellen der Vögel mitsamt einer Tafel, die die Sponsoren erwähnt, wird dann ein Anlass zum Feiern sein.“ Grade jetzt, wo so viele Vögel gen Süden fliegen, ist es das sicherlich.