"Straßenlärm größer als Fluglärm"

Auf dem Foto vor dem neuen Banner (von links): Ralf Köhler, Maik Pragasky, Bernd Speich, Derk Janssen und Brigitte Sewcz.

PRO Hannover-Airport hört Referat vom Deutschen Wetterdienst

Langenhagen. Auf der Mitgliederversammlung von PRO Hannover-Airport betonte der Vorsitzende Bernd Speich noch einmal, dass die neuen Lärmschutzzonen ausdrücklich begrüßt würden. Jetzt gebe es für die Bürger Planungssicherheit. Endlich lägen den Kommunen auch auswertbare Zeichnungen vor. Allerdings fehlten noch die Ausführungsbestimmungen, damit die Bauämter die Anträge bearbeiten können. Bis dahin bearbeitet noch der Flughafen wie bisher die Anträge der Bürger. Interessant, so Speich, sei auch der Lärmaktionsplan der Stadt, der auf der Homepage einzusehen sei. Hier spiele der Fluglärm gegenüber dem Straßenverkehrslärm eine untergeordnete Rolle. Machen könne die Stadt bei Autobahnen, Bundes-, Land- und Kreisstraßen wenig, weil sie hier kein Entscheidungsträger sei. Neben dem Vertreter des Flughafens, dem Leiter der Unternehmenskommunikation, Sönke Jacobsen, begrüßte der Vorsitzende die vielen Mitgliedern und den Referenten vom Deutschen Wetterdienst Hamburg, Michael Stindt. In seinem Referat über fluggefährdende Wettererscheinungen erklärte er den Zuhörern den Unterschied zwischen Windscherungen und Turbulenzen und berichtete über Gewitter und Hageleinflüsse, Flugvereisungen, Staubstürme sowie Vulkanasche. Glücklicherweise hätte der Flughafen Hannover-Langenhagen damit wenig zu tun. Der Vorstand stellte den Mitgliedern das neue Banner vor „Mit uns gemeinsam Arbeitsplätze schaffen“, was bei Aktionen und Versammlungen präsentiert werden soll. Die Mitglieder beschlossen außerdem noch die Beitragsordnung 2011 die einen Jahresbeitrag von 24 Euro für Einzelpersonen und 30 Euro für Partner vorsieht. Schüler und Studenten zahlen zwölf Euro pro Jahr. Mit dem Ausblick auf Veranstaltungen im Jahre 2011 schloss die Versammlung.