Strategische Ideen

Kaltenweide (gg). Spannend wird es in den nächsten Wochen in Bezug auf den früheren NP-Markt an der Wagenzeller Straße, Ecke Kananoher Straße. Auf ECHO-Anfrage bestätigt Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch, dass die Stadtverwaltung den Erwerb der Immobilie plant. Eigentümer ist die Edeka-Gruppe. Allerdings gebe es zu den konkreten Nutzungsabsichten noch keine Entscheidung. Die naheliegende Unterbringung von Flüchtlingen sei noch nicht diskutiert worden. Die Stadträtin erklärt: „Ich will das vornherein nicht ausschließen, die Unterbringung dort ist nicht abwegig. Aber ich habe schon sehr viele Immobilien angesehen, die aus unterschiedlichen Gründen ungeeignet waren und hier muss erst noch geprüft werden.“
Wichtig und richtig findet Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr den Immobilien-Erwerb seitens der Stadtverwaltung und hofft auf eine Option: „Seit Jahren laufen wir Problemen hinterher. Die Grundschule bräuchte eigentlich eine Erweiterung und das Feuerwehr-Gerätehaus wird in der Zellerie immer weiter zugebaut, das geht so nicht weiter. Gibt es eine Alarmierung und ein Ausrücken der Fahrzeuge während der Schulzeit, könnte Schlimmes passieren. Die Gefahr für Grundschüler ist nicht hinnehmbar.“ Sinnvoll wäre aus Sicht des Ortsbürgermeisters, wenn das Grundstück des früheren NP-Marktes für einen neuen Feuerwehr-Standort genutzt werden könnte. Reinhard Grabowsky bestätigt auf Anfrage, dass die CDU-Fraktion in nächster Zeit zum Thema beraten wird. Ortsratsmitglied Dirk Musfeldt (Grüne) möchte in nächster Zeit die Diskussion um den Feuerwehr-Standort aufgreifen. Er erklärt: „Einzelhandel an der Ecke wieder zu etablieren ist schwierig bis unmöglich. Auch weitere öffentliche Nutzungsmöglichkeiten sind denkbar. Ich kann mir zudem Wohnbebauung als sinnvolle Ergänzung zur Ortsmitte vorstellen. Wir müssen die Entscheidung vorantreiben, denn dauerhafter Leerstand ist schlecht.“