Stromrätsel in Langenhagens Schulen

Energiekosten im Haushaltsplan kaum kalkulierbar

Langenhagen (gg). Sowohl in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses als auch in der des Stadtplanungs- und Umweltausschusses ist die Position Energiekosten für öffentliche Gebäude im Haushaltsplan 2013 kontrovers diskutiert worden. Zwar sind die mit einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr versehen, aber die liegt nur bei etwa fünf Prozent. „Ist das nicht zu wenig?“, so die Überlegung einiger Ausschuss-Mitglieder. „Zudem fällt auf, dass für die einzelnen Schulen extrem unterschiedliche Verbräuche notiert sind, insbesondere beim kalkulierten Stromverbrauch“, sagte Wolfgang Langrehr (SPD) im Stadtplanungs-Ausschuss. „Das können alles nur Schätzwerte sein. Wir sind froh, dass wir über das Controling nun Treffer bei der Ermittlung von Energiefressern haben“, erklärt Heidi von der Ah, Leiterin des Jugendamtes. „Die Robert-Koch-Schule wird durch den Theatersaal zum Stromfresser, das ist ein alt bekanntes Problem, das wissen wir auch ohne Controling“, merkt Bernhard Döhner (CDU) nebenbei an. „Mit der EDV-Aufrüstung an den Schulen steigt der Stromverbrauch stetig, das steht fest“, erklärt Stadtbaurat Carsten Hettwer und weiter, „auch die zukünftige Nachmittagsbetreuung an den Schulen wird sich in steigenden Energiekosten bemerkbar machen - in welchem Maß ist ungewiss. Daher können die Energiekosten für diesen Bereich nur als grobe Schätzwerte im Haushaltsplan zu verstehen sein.“