Sven Maurer löst Willi Minne ab

Der neugewählte SPD-Vorstand in Godshorn (von links): Hellmuth Scheems und Willi Minne (beide Stellvertreter), Sven Maurer (neuer Vorsitzender),Martina Grothe (Schriftführerin), Ulrich Weyel (Kassierer).

Neuer SPD-Vorsitzender in Godshorn

Godshorn. Die SPD-Abteilung Godshorn hat einen neuen Vorsitzenden. Auf der Jahreshauptversammlung in der der Albert-Fichte-Begegnungsstätte wählten die Mitglieder einstimmig Sven Maurer (40).
Der zweifache Familienvater löst den langjährigen Vorsitzenden Willi Minne ab, welcher von nun an in stellvertretender Position gemeinsam mit Hellmuth Scheems den Jungpolitiker in seinem neuen Amt unterstützt. Seit dem 1. Mai 1997 ist Maurer nun Mitglied in der SPD und fühlt sich eng mit der „Perle Langenhagens“ verbunden, da er auch dort seit zweieinhalb Jahren arbeitet. „Durch die regelmäßigen Besuche als Zuhörer in den öffentlichen Ortsratssitzungen und dem Bürgermeisterwahlkampf, weiß ich, dass sich in Godshorn viel bewegen lässt und offen diskutiert wird, nicht nur Parteiintern“, stellt Maurer fest. „Da der Vorstand sehr gute Vorarbeit geleistet hat und wir eine solide Gemeinschaft sind, werden wir in Hinblick auf die im nächsten Jahr anstehende Kommunalwahl, verständliche und bürgernahe Wahlinhalte und motivierte Kandidaten aufstellen.“
Beliebte und traditionelle Veranstaltungen der Godshorner SPD bleiben erhalten, wie das Grünkohlessen und Kniffelturnier. Wünschenswert wären Ergänzungen und Angebote für die jüngere Generation, da Maurer als Erzieher die soziale Politik im Fokus behalten möchte.
Der Generationswechsel in der Abteilung Godshorn vollzieht sich auch in anderen Positionen. Die weiteren Ämter: Ulrich Weyel (Kassierer), Bernd Münkel und Detlef Euscher (Kassenprüfer), Oliver Tuntke und Marcus Lehmann (Beisitzer). Der langjährige Schriftführer Friedhelm Schulz stellte sich nicht mehr zur Wahl, neu in diesem Amt ist nun Martina Grothe.
Der Vorsitzende bedankte herzlich sich bei Willi Minne und den anwesenden Genossen für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und geht mit Zuversicht in seine erste Amtszeit. „Willi hat ja ein paar Jahre Vorsprung und daran lässt er mich glücklicherweise teilhaben“, merkte Maurer augenzwinkernd an.