Sven Seidel hofft auf mehr Helfer

Das Publikum war beim "Tanz aus dem April" im Rathausinnenhof begeistert.

Standortfrage für "Tanz aus dem April" ist geklärt

Langenhagen. Zum Fortbestand vom Tanz aus dem April sind mehr Helfer nötig, damit es eine 31. Auflage in Langenhagen geben kann. Organisator Sven Seidel wünscht sich mehr unterstützende Hände.
Einige Tage hat er zum Durchatmen gebraucht. „Im Januar begannen die Vorbereitungen. Am Ende ging es an die Substanz“, sagt Sven Seidel. Zwar konnte sich der Organisator über eine gelungene Veranstaltung freuen, der „Tanz aus dem April“ sorgte für einen komplett gefüllten Rathausinnenhof. „Aber im nächsten Jahr müssen wir das auf mehrere Schultern verteilen.“
Am Montag sorgten vier Bands dafür, dass viele Besucher den Mai begrüßen konnten. Der „Tanz aus dem April“ fand in Langengafen zum inszwischen 30. Mal statt. Den Auftakt machte die Band GoDotS, die gewissermaßen ein Heimspiel hatten. „Sie kommen aus Langenhagen. Es war erst ihr dritter Live-Auftritt bei einer solchen Veranstaltung – sie haben das sehr gut gemacht und daher den Abend prima in Schwung gebracht“, resümiert Seidel, Vorsitzender des Vereins zur Förderung von Jugend und Kultur, am Donnerstag. Der Verein richtet jährlich das Fest aus.
Ob es auch die 31. Auflage geben wird? Wenn ja, dann definitiv wieder im Innenhof. „Hier waren wir zum ersten Mal. Von der Logistik her war das super. Die Bühne war bereits vorhanden, damit hatte der Betriebshof weniger Aufwand“, sagt Seidel, der auch Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Langenhagen hat. „Und wegen der räumlichen Nähe zu unseren AWO-Räumen in der Ostpassage konnten wir von dort aus gut für das Catering sorgen.“ Damit wäre aber nur die Standortfrage geklärt. „Es ist mein Wunsch, den ,Tanz aus dem April’ weiterzumachen, allein schon wegen der vielen Jugendlichen. Aber ich bin jetzt auch schon 35 Jahre“, sagt Sven Seidel.
Was ihm wichtig zu betonen ist: „Meine Leute von der AWO haben toll geholfen, auch mit rund 15 Helfern bei der Veranstaltung war das eine super Unterstützung.“ Aber das reiche noch nicht aus. „Wir brauchen noch mehr Personen. In jedem Jahr spricht man am Abend mit Leuten, die begeistert sind und im nächsten Jahr mithelfen wollen. Nur die sieht man dann nicht mehr“, sagt Seidel. „Vielleicht wird es ja beim nächsten Mal anders?“