Szenarien für Europa

SPD-Gespräch am 6. September

Langenhagen. Wie wird sich Europa in den nächsten zehn Jahren verändern? Mit dieser Frage befasst sich das Weißbuch zur Zukunft Europas. Vorlegt hat es die Europäischen Kommission unter dem Vorsitz von Präsident Jean-Claude Juncker. Das Weißbuch setzt sich mit den größten Herausforderungen und Chancen für Europa in den nächsten zehn Jahren auseinander. In fünf Szenarien wird skizziert, wo die Union 2025 stehen könnte – je nachdem, welchen Kurs sie einschlägt.
Zum 60-jährigen Bestehen der Römischen Verträge soll auf der Basis des Weißbuchs diskutiert werden, wie sich ein geeintes Europa mit den mittlerweile 27 Mitgliedsstaaten und einer erweiterten Union mit 500 Millionen Bürgern entwickeln soll. Seit sieben Jahrzehnten können wir in Europa in Frieden leben.
Im Weißbuch wird der Frage nachgegangen, wie sich Europa verändern wird: Von den Auswirkungen neuer Technologien auf Gesellschaft und Beschäftigung, über Bedenken hinsichtlich der Globalisierung, bis hin zu Sicherheitsfragen und dem zunehmenden Populismus. Das Weißbuch macht deutlich, vor welcher Wahl wir stehen: Entweder werden wir von solchen Entwicklungen überrollt oder wir stellen uns ihnen und ergreifen die neuen Chancen, die sie mit sich bringen.
Welche Rolle spielt Europa für die Politik im Niedersächsischen Landtag? Welche Auswirkungen hat Europa auf unsere Kommunen? Wie können wir den Europäischen Gedanken stärken und gleichzeitig notwendige Reformen der Institutionen der EU beginnen? Diese Fragen will der SPD-Ortsverein in einer Veranstaltung „Die Zukunft Europas“ am Mittwoch, 6. September, um 19 Uhr in der Teestube der IGS, Konrad-Adenauer-Straße 21, diskutieren.
Nach einer Begrüßung durch Marco Brunotte, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, wird der Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt in das Thema einführen. Maximilian Schmidt vertritt das Land Niedersachsen im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates und ist Mitglied im Ausschuss für „Bundes- und Europaangelegenheiten, Medien und Regionalentwicklung“ des Niedersächsischen Landtags. Danach steht er für eine Diskussion und Fragen bereit.