Tätersuche vor dem Dessert

Krimi-Dinner in der Emmaus-Gemeinde

Langenhagen. "Warum musste die Diakonin sterben?" Um diese Frage ging es beim Krimi-Dinner in der Emmaus-Kirchengemeinde. Dazu waren am vergangenen Sonnabend die Ehrenamtlichen der Gemeinde eingeladen.
Gleich zu Beginn stellte sich heraus, dass eine Reihe Unbekannter anwesend waren, die von einer Gemeindefreizeit vor 20 Jahren im Süntel erzählten. Damals hatte es einen bösen Unfall gegeben – die eigenwillige Anna hatte einen unglücklichen Sturz nicht überlebt. Die einen wollten die Geschichten von damals ruhen lassen, die anderen aber glaubten immer noch nicht daran, dass es nur ein Unfall gewesen wäre.
Und so waren alle Ehrenamtlichen von Anfang an, schon beim Begrüßungsgetränk, einen Blutorangencocktail, mittendrin in einem möglichen Mordfall. Alle warteten nun gespannt auf die frühere Diakonin. Die hatte nämlich beim Aufräumen etwas gefunden, was eine neues Licht auf den alten Unfall werfen würde. Das wollte sie mitbringen. Doch statt ihrer kam eine Kommissarin. Die Diakonin war tödlich verunglückt. Eindeutig kein Unfall, denn die Bremsleitungen waren durchgeschnitten.
Hatte es zu tun mit dem Fall vor 20 Jahren? Hatte nun jemand Angst, als Täter entlarvt zu werden? War damals eins der Mädels zu eifersüchtig gewesen? Denn Anna hatten einen geheimnisvollen Freund gehabt – eine echten Karrieristen. Was hatte ihr die esoterische Kerstin in das Getränk gemischt? Warum sagte der Automechaniker kaum ein Wort? Nach und nach wurde ein kompliziertes Beziehungsgeflecht deutlich und immer mehr der Anwesende wurden verdächtigt.
Nach dem Hauptgang bat die Kommissarin das Publikum um Mithilfe bei der Tätersuche.
Glücklicherweise gelang es den Ehrenamtlichen der Emmaus-Kirchengemeinde, durch kluges Kombinieren und geschicktes Fragen den Fall zu lösen. Und so konnten alle – die Ehrenamtlichen und die kleine Schauspieltruppe - zum Abschluss das wohlverdiente Dessert genießen.