Tagesausflug nach Springe geplant

Im Wisentgehege werden auch Mesopotamische Damhirsche gezüchtet, um sie später auszuwildern (Foto: K. Woidtke)

Rudi-Rotbein-Gruppe besucht das Wisentgehege

Langenhagen. Ein ganz besonderes Bonbon im Terminkalender erwartet die Kinder der Rudi-Rotbein-Gruppe am Sonnabend, 17. September. Dann machen sich die Betreuerinnen Silke Brodersen und Christine Pracht mit den sechs- bis zwölfjährigen Kindern auf den Weg zu einem Tagesausflug in das Wisentgehege nach Springe, um dort Luchs, Wolf und Wildschwein aus nächster Nähe zu beobachten. Anmeldungen für diesen Ausflug sind ab sofort möglich.
Das Wisentgehege wurde ursprünglich zur Erhaltungszucht des Wisents (Europäisches Bison) gegründet. Die mächtigen Wildrinder sind die größten in Europa beheimateten Tiere und können in Springe in großzügigen Gehegen beobachtet werden. Auch heute noch ist die Erhaltungszucht ein wichtiges Ziel des Wisentgeheges und neben Vielfraß, Uhu, Mesopotamischem Damhirsch und Biber werden auch die Namensgeber des Tierparks reinblütig gezüchtet, ausgewildert und bleiben so erhalten. Ganz nah können die Kinder während ihres Ausfluges auch Braunbären und Wölfen kommen. Von der Bärenbrücke hat man einen phantastischen Blick auf diese beeindruckenden Tiere. Doch nicht nur die großen Bewohner des Wisentgeheges gibt es an diesem Tag zu entdecken: Auf dem wunderschönen Gelände mit dem alten Baumbestand lassen sich viele heimische Vogelarten beobachten. Sicher wird auch Zeit bleiben, um auf dem Barfußpfad die Natur zu erfühlen. Und mit etwas Glück sehen die Kinder den im Mai 2016 geborenen Nachwuchs bei den Elchen.
Los geht es am Sonnabend, 17. September, um 8.45 Uhr am S-Bahnhof Langenhagen Stadtmitte. Von dort startet die Gruppe gemeinsam mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Wisentgehege. Die Rückkehr ist für den Nachmittag geplant. Es wird darum gebeten, an Wasser und ein gesundes Picknick sowie wettergerechte Kleidung zu denken. Für den Ausflug ist festes Schuhwerk erforderlich.
Um Anmeldung bis zum 10. September unter der Telefonnummer (0511) 73 50 33 oder E-Mail rudirotbein@nabu-langenhagen.de wird gebeten.