Temparaturen von bis zu 1.000 Grad Celsius

Dichter, schwarzer Qualm drang aus dem Keller. (Foto: C. Hasse)

Keller stand an der Dresdener Straße in Flammen

Langenhagen. Zu einem ausgedehnten Kellerbrand sind die Ortsfeuerwehren Langenhagen, Kaltenweide sowie Krähenwinkel am Montagmorgen um 7.30 Uhr an die Dresdener Straße alarmiert worden. Gruppenführer Michael Schreyer traf als Erster mit dem Tanklöschfahrzeug am Einsatzort ein. Zu dem Zeitpunkt drang bereits dichter, schwarzer Qualm aus dem Keller. Gemeldet wurde das Feuer vom Hauseigentümer, der auf dem Gelände eine Elektrofirma betreibt. Die Bewohnerin des Hauses hatte das Haus verlassen, stand jedoch unter Schock und musste vom Rettungsdienst versorgt werden.
Schreyer ließ sofort einen Trupp in den Keller vorgehen. Dort herrschten zu dem Zeitpunkt Temperaturen von 800 bis 1.000 Grad Celsius. Über zwei Zugangswege arbeiteten sich die Atemschutztrupps vor und kühlten Rauchgase und Brandgut herunter. Im weiteren Verlauf des Einsatzes entschied sich die Einsatzleitung bestehend aus Einsatzleiter Schreyer, Ortsbrandmeister Jens Heindorf sowie den beiden stellvertretenden Stadtbrandmeistern Thomas Ajrumow und Oliver Schütte Schaum vorzunehmen und den Brand im Keller zu ersticken. Laut Aussage der Eigentümer soll sich ein Saunabereich im Keller befinden, welcher eine erhöhte Brandlast darstellt. Gegen 9 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Insgesamt wurden sechs Atemschutztrupp bis zu dem Zeitpunkt eingesetzt. Die Feuerwehr ist mit mehr als 50 Kräften und zwölf Fahrzeugen vor Ort.
Der Einsatz dauerte mit Nachlöscharbeiten sowie dem Auffinden von noch vorhandenen Glutnestern bis 11 Uhr an. Hierzu kamen weitere Atemschutztrupps sowie die Wärmebildkamera zum Einsatz. Energieversorger sowie Unter Wasserbehörde waren ebenfalls vor Ort.