THW kämpft gegen das Hochwasser

Das HCP-Team des Technischen Hilfswerkes kurz vor der Abfahrt am Sonntag. Foto: P. Graser

Spezialisten aus Hannover/Langenhagen sind in Polen im Einsatz

Langenhagen/Hannover. Zwei Spezialisten des THW-Ortsverbandes Hannover/Langenhagen, Fabian Müller und Ingo Kalisch, brachen am Sonntag mit einem Team des THW-Landesverbandes Bremen-Niedersachsen zum Hochwassereinsatz in Polen auf. In den zurückliegenden Tagen hatten Regenfälle dort vielerorts die Situation deutlich verschärft; die polnische Regierung hatte daraufhin erneut um deutsche Unterstützung beim Kampf gegen die Wassermassen gebeten.
Am Sonntag schickte das THW weitere so genannte High Capacity Pumping Module (HCP) auf den Weg in die Hochwassergebiete – die Spezialisten aus dem Ortsverband Hannover/Langenhagen arbeiten hier mit Pumpen, die mehr als 25.000 Liter Schmutzwasser in der Minute fördern können. Die THW-Einheit zeichnet darüber hinaus insbesondere die Fähigkeit aus, in schwer zugänglichem Gebiet arbeiten zu können; sie ist außerdem in der Lage, Wasser über eine Entfernung von 1.000 Metern pumpen zu können. Die geplante Einsatzdauer beträgt etwa 14 Tage.
Insgesamt sind 13 Spezialisten aus Niedersachsen und Bremen an dem Hochwassereinsatz in Polen beteiligt. Nach einer kurzen Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten starteten sie am Sonntag vom Ortsverband Hannover/Langenhagen aus in das Einsatzgebiet.