Tierische und pflanzliche Bewohner

Die Kinder entdeckten den Wald auf mathematische Art und Weise.

Mit dem NABU auf Waldentdeckertour im Eichenpark

Langenhagen. Mitten in Langenhagen liegt der wunderschöne Eichenpark mit historischer Blutbuchenallee, Teichen, Wiesen und Waldstücken. Doch wussten Sie schon, wie hoch die Eichen in der Allee zu den Teichen sind, welche Tiere in der Bodenstreu neben einem umgestürzten Baum leben und dass es hier sogar einen Mathebaum gibt? Während einer Ferienaktion gingen 15 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren mit der Rudi-Rotbein-Gruppe des NABU Langenhagen auf große Waldentdeckertour durch den Park und lernten bei einer Rallye die tierischen und pflanzlichen Bewohner dort kennen. Die Betreuerinnen Silke Brodersen und Christine Pracht hatten für die kleinen Forscher spannende Fragen und Aufgaben dabei, die von den Kindern begeistert gelöst wurden.
Beim Begrüßungsspiel "Walderwachen" wurden aus den Mädchen und Jungen Eichhörnchen, Reh, Fuchs, Kuckuck und Co. Welcher Waldbewohner wird wohl als erstes erwachen? Die kleine Waldmaus läuft mit Specht, Kuckuck, Käfern und Eichhörnchen auf die Lichtung. Gegen Abend kommen Wildschweine und Fledermäuse hinzu und in der Nacht sollten sich die kleinen Tiere vor dem Waldkauz in Acht nehmen, der dann auf die Jagd geht. Durch dieses lustige Spiel waren die Kinder neugierig auf die tierischen Bewohner des Eichenparks geworden. In zwei Gruppen eingeteilt machten sich die Entdecker auf den Weg, um den Park zu erkunden und lösten unter anderem mit Hilfe mathematischer Formeln wie man die Höhe eines Baumes bestimmt. Insa erklärte, dass dies mit Hilfe eines Astes ganz einfach zu berechnen ist. Unter der Rinde einer umgestürzten Birke wuselte es. "Hier sind ganz viele Babyasseln!" riefen die Kinder begeistert und Lea fand heraus, dass Asseln 14 Beine besitzen.
Während es von einer Station zur anderen ging, sammelten die jungen Entdecker eifrig Blätter, Früchte von Bäumen und Sträuchern und besondere Naturbeispiele wie Schneckenhäuser. Eine Weinbergschnecke wurde nach intensiver Beobachtung wieder zurück ins Gras an der Wiese bei den Teichen gesetzt. Hier trafen sich beide Gruppen zu einem gemütlichen Picknick und malten anschließend mit Wachsmalern und Papier die Rinde der umliegenden Bäume ab. Auch die Augen an den Bäumen in der Blutbuchenallee faszinierten die Kinder und als Joris rief: "Hier gibt es einen Mathebaum!", staunten nicht nur die Kinder. Was es mit diesem Mathebaum auf sich hat? Das sollten sie selbst einmal im Eichenpark erforschen.