Toleranz und Menschlichkeit statt Ausgrenzung

Die jungen Schauspieler auf der Bühne des daunstärs. (Foto: D. Lange)

Talent-Campus der VHS mit Schülern der Pestalozzi-Schule

Langenhagen (dl). Kultur macht stark. Unter diesem Motto entstanden deutschlandweit Bündnisse für Bildung, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell gefördert werden. Die Palette kultureller Bildung reicht dabei von Kunst bis Technik und richtet sich in erster Linie an Schüler. In Langenhagen entstand das Bündnis für Bildung daher als ein Zusammenschluss der Pestalozzi-Schule mit den Kooperationspartnern VHS Langenhagen und der Stadtbibliothek. Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klassen arbeiteten in einem zehntägigen Workshop im Rahmen des Ferienprogramms an einem Theaterstück und lernten im zweiten Teil den Bau und die Programmierung von Lego-Robotern. Das Theaterstück „Karlinchen-Ein Kind auf der Flucht“ ist die zeitlos-aktuelle Geschichte von der Flucht eines Mädchens, in deren Heimat Feuer vom Himmel fiel. Bis zur Aufführung im daunstärs hatten die 14 Schülerinnen und Schüler vier Tage Zeit, ihre Texte einzustudieren, danach beschäftigten sie sich mit der Programmierung ihrer Lego-Roboter, deren Ergebnisse sie im Anschluss an das Theaterstück präsentierten. Dabei gingen sie durchaus unterschiedliche Wege. Während die Jungen sich mehr darauf konzentrierten, den Robotern eher praktische oder auch kämpferische Fähigkeiten zu verleihen, befassten sich Loreen und Lina amüsiert mit der Frage nach zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Robotern. Können sie Gefühle füreinander entwickeln, und wenn ja, wie äußert sich das? Sie stellten fest: Ihre beiden Roboter sind verliebt und einander und, wann immer es möglich ist, in inniger Umarmung zugetan. Eine Frage aber konnten die jungen Forscherinnen noch nicht beantworten: Was ist, wenn Roboter Liebeskummer haben?