Transporter und PKW im Vollbrand

Löscharbeiten auf der A325 durch die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Kaltenweide und Langenhagen.

Hohe Belastung für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte

Langenhagen. In der Nacht von Freitag auf Sonnabend kurz nach 2 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr zu einem Feuer in die Hanseatenstraße gerufen. Auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes stand ein Renault Transporter in Vollbrand. Einsatzleiter Karsten Patz rückte mit zwei Tanklöschfahrzeugen aus. Zwei Atemschutztrupps löschten das Feuer zuerst mit Wasser aus dem sogenannten Schnellangriff des Tanklöschfahrzeuges, im weiteren Verlauf kam Schaummittel zum Einsatz. In dem Transporter lagerten Gartenabfälle, die es aus dem Fahrzeug zu räumen galt, um letzte Glutnester ablöschen zu können. Ingesamt war die Ortsfeuerwehr mit zwölf Einsatzkräften knapp eine Stunde unterwegs.
Zu weiteren Einsätzen wurde am Sonnabendmorgen alarmiert. Um kurz nach 8 Uhr rückten die beiden Zugführer Karsten Patz und Oliver Schütte mit dem Einsatzleitwagen in den Masurenweg aus. In einem Gebäude hatte ein Melder einer Gastherme Alarm ausgelöst, Ursache war zum Glück nur eine defekte Batterie. Wenige Minuten später wurde die Ortsfeuerwehr zu einer Türöffnung in den Harzweg gerufen. Hier wurde die Feuerwehr, die mit Rüstwagen und Drehleiter ausgerückt war, nicht tätig, da die Person die Tür selbständig öffnete und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte.
Kurz nachdem die ersten Kräfte von dem Einsatz an der Eishalle (siehe Bericht zum Amonik-Austritt) wieder in die Feuerwache zurückgekehrt waren, beorderte die Feuer- und Rettungsleitstelle ein Tanklöschfahrzeug auf die A352 zu einem gemeldeten PKW Brand. Zusammen mit der Ortsfeuerwehr Kaltenweide unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Ralf Dankenbrink wurde ein in Vollbrand stehender BMW M5 von zwei Atemschutztrupps unter Einsatz von Wasser und Schaum gelöscht. Die Autobahn war zeitweise aufgrund der Löscharbeiten sowie der Rauchentwicklung voll gesperrt.