Traumatische Erfahrungen künstlerisch verarbeiten

Ist begeistert von den aussagekräftigen Bildern der Frauen: Kunsttherapeutin Antoaneta Slavova von Ophelia. (Foto: O. Krebs)

Ophelia-Ausstellung noch bis Ende September im MGH

Langenhagen (ok). Die Ergebnisse der Frauen aus verschiedenen Kulturen sind ganz unterschiedlich und tragen folgende Titel: "Das Labyrinth meines Lebens", "Vergangenheit – Gegegenwart – Zukunft", "Wenn ich ein Tier sein kann, was würde ich gern werden?" oder "Malen Sie Ihre Hände". Noch bis Ende September sind Bilder, die geflüchtete Frauen während einer ressourcenorientierten kunsttherapeutischen  Gruppe des Ophelia-Beratungszentrums gestaltet haben, zu sehen. Beim Projekt "GleichbeRECHTigt leben" werden traumatische Erfahrungen auch über künstlerische Mittel verarbeitet. So könne eine voreilige Stigmatisierung vermieden werden. Die Kunsttherapie läuft kulturübergreifend, die Herkunftsländer der Frauen finden bei der Therapie Berücksichtigung.  Eigene Gefühle sollen wahrgenommen werden, durch den Malprozess soll Vertrauen aufgebaut werden, damit die Frauen sich nach und nach öffnen können. Die Werke sind noch bis Ende September im Mehr-Generationen-Haus an der Konrad-Adenauer-Straße 15d zu sehen. Ab 11. Oktober können sich dann Fauen aller Nationalitäten – nicht nur Geflüchtete – kreativ betätigen und und über gestalterische Mittel näher kommen. Während die Frauen die Gruppe besuchen, bietet das MGH eine Kinderbetreuung an. Für teilnehmende Frauen fallen keine Kosten an.  Eine Anmeldung wird erbeten, ist aber nicht erforderlich. Entweder unter Telefon (0511) 7 24 05 05 oder aber unter info@ophelia-langenhagen.de.