Treffen auf halber Strecke

Mit dem gemeinsamen Ausflug wurde die Partnerschaft der befreundeten Feuerwehr-Vereine kräftig gestärkt.

Deutsch-österreichische Kameradschaft gepflegt

Krähenwinkel. Die Ortsfeuerwehr verbrachte das lange Pfingst-Wochenende mit einer Kameradschaftsfahrt in das Bayerische Altmühltal. Das so weite Ausflugsziel wurde nicht zufällig gewählt: die Krähenwinkler verbindet eine lange, intensive Partnerschaft mit der Feuerwehr aus dem österreichischen Stadl Paura.
Untermauert wird die Freundschaft durch regelmäßige, wechselseitige Besuche. Um den Stadlingern die lange Anreise nach Krähenwinkel zu ersparen, wurde 2013 die Idee geboren sich auf „halber Strecke“ zu treffen.
Und so hatte das Organisationsteam für dieses Jahr das bayrische Kinding im Altmühltal ausgewählt. Nach einer sechsstündigen Busfahrt traf man sich am Sonnabend um 13 Uhr in Nürnberg um gemeinsam einige Stunden durch die schöne Altstadt zu bummeln. Nur eine weitere halbe Stunde Busfahrt entfernt erreichte man das gemeinsame Quartier in Kinding und bei einem gemütlichen feuchtfröhlichen Beisammensein wurde das Wiedersehen mit den österreichischen Freunden gefeiert.
Trotz einer relativ kurzen Nacht ging es am Sonntag nach dem Frühstück mit dem Bus nach Kelheim an der Donau. Dort begann der eigentliche Höhepunkt der Kameradschaftsfahrt: per Schiff zum Donaudurchbruch und weiter zum berühmten Kloster Weltenburg mit der ältesten Klosterbrauerei der Welt aus dem Jahre 1050. Bei hochsommerlichem Wetter erlebten die Feuerwehrleute mit ihren Partnern einen wunderschönen Tag, der mit einem gemütlichen Kameradschaftsabend mit Stubenmusik im Hotel endete.
Und so ging es am Montag nach dem Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung von den Kameraden aus Stadl-Paura zurück Richtung Norden. Nach einem Zwischenstopp in der Rhön zum Mittagessen trafen die Feuerwehrleute gegen Abend wieder in Krähenwinkel ein, so der Bericht von Romuald Suchowski von der Ortsfeuerwehr Krähenwinkel.