Übung in Sachen Atemschutz

Ein Atemschutztrupp vor einem verqualmten Praxiszimmer.Foto: T. Otto

Verqualmte Zahnarztpraxis in Godshorn

Godshorn. Gegen viertel nach sechs am Mittwochabend wurden die Angehörigen der Ortsfeuerwehr Godshorn zu einem „Feuer in einer Zahnarztpraxis“ alarmiert.
Anwohner hatten eine starke Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Den eintreffenden Einsatzkräften bot sich folgendes Bild: Aus einigen Fenstern im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses drangen Rauchschwaden. Die verqualmten Räume gehören zu einer Zahnarztpraxis. Einige Patienten konnten sich noch rechtzeitig ins Freie retten, bevor die gesamte Praxis verqualmt war. Die Geflüchteten gaben an, dass sich noch drei vermisste Personen in der Praxis befänden.
Sechs Minuten nach der Alarmierung betragt der erste Atemschutztrupp die verqualmten Räume. Alle vermissten Personen wurden gerettet, der Brand bekämpft.
Im Nachhinein stellte sich alles als eine Übung heraus, in deren Mittelpunkt die Umsetzung eines neuen Atemschutzkonzeptes stand. Dieses Konzept beinhaltet eine gezielte, fundierte und praxisnahe Schulung der Atemschutzgeräteträger. Aber auch die Einführung neuer Vorgehensweisen und die Beschaffung von Atemschutzeinsatztaschen wurden mit diesem Konzept umgesetzt.
Zusammenfassend kann die Übung als erfolgreich bezeichnet werden. Das Atemschutzkonzept wurde im Großteil umgesetzt. Die aufgetretenen Fehler werden nun in den nächsten Ausbildungseinheiten noch genauer analysiert und ausgebildet.
An der Übung waren insgesamt 22 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen beteiligt. Ein Dank gilt der Zahnarztpraxis Widera.