Umbau im Zwergenhaus

Restarbeiten sind noch nötig, Detlef Schneider (links) und Christiane Wagner (Mitte), hier mit ihrem Sohn, besprechen zeitnah alles Nötige. (Foto: G. Gosewisch)

Krippe in Godshorn hat neuen Raumzuschnitt

Godshorn (gg). Das Zwergenhaus in Godshorn, die Krippe im ehemaligen Schulgebäude, ist umgebaut worden. Rund 30.000 Euro hat die Stadt Langenhagen für die Realisierung eines neuen Raumzuschnitts und den Neubau der sanitären Anlagen ausgegeben. Zu schmal war bisher der Wickelraum der Wichtelgruppe, die Auflagefläche sogar zu kurz. Nach dem Umbau kann nun in einem neu erstellten Raum gewickelt werden, der zudem einen entsprechenden Sanitärbereich hat. „Der Raum ist entstanden, indem ein großer Raum geteilt und eine weitere Wand eingezogen wurde“, erklärt die Krippenleiterin Christine Wagner. „Die Idee dazu lag nicht auf der Hand, denn in dem denkmalgeschützten Haus ist nicht alles möglich“, erklärt Detlef Schneider vom Fachbereich Hochbau, der die Planung und Ausschreibung realisiert hat. Eine deutliche Erleichterung der täglichen Arbeit mit Krippenkindern sehen die Erzieherinnen des Zwergenhauses nach der Umbaumaßnahme. Es entsteht ein neues zusätzliches Angebot für die Kinder, indem Mittagessen möglich ist und die Unfallgefahr besteht nun nicht mehr. Auch den Auflagen des Gesundheitsamtes wird nun Rechnung getragen. Demnach musste die Waschmaschine einen neuen Platz bekommen – statt in der Küche in einem Sanitärbereich und im Sanitärbereich der Mitarbeiter sollte Warmwasser fließen, was nun gegeben ist. Platz wurde durch die Umbaumaßnahme im Eingangsbereich dazugewonnen, denn eine provisorische Konstruktion wurde dort abgerissen.
Handwerker aus insgesamt neun Gewerken waren an der Umsetzung beteiligt. Aus der Stadtverwaltung waren neben Detlef Schneider für die Planung und Ausschreibung Heiko Thies für die Bauleitung, Karsten Langner für den Sanitär und Heizungsbereich und Volker Arnecke für die Elektroinstallationen verantwortlich. Noch wird aufgeräumt, Mitarbeiter des Betriebshofs haben das Räumen und den Neubaufbau des Mobiliars gewährleistet. Die fünf Erzieherinnen, die für die 20 Krippenkinder im Zwergenhaus beschäftigt sind, packen alle mit an. Detailarbeiten werden noch nötig sein, wenn die Krippe für die Kinder wieder geöffnet ist. Christine Wagner erklärt: „Wir sind sehr froh, dass alles Wichtige innerhalb der Schließzeit geschafft wurde und dass die Eltern uns unterstützt haben. Sie haben teilweise Urlaub genommen und ihre Kinder schon vor der regulären Schließzeit zu Hause betreut, so konnten wir eher mit dem Umbau anfangen.“