Umsetzen der Fische im Stadtpark ungewiss

Der nördliche Teich im Stadtpark hat fast kein Wasser mehr.

Ortsfeuerwehr zeigt sich hilfsbereit, Keschereinsatz schwierig

Langenhagen (gg). Die Stadtverwaltung hat das Umsetzen der Fische im nördlichen Stadtpark-Teich geprüft. Im Pressegespräch wurde bereits am 11. Juni erklärt, dass Kontakt zur Ortsfeuerwehr aufgenommen worden sei, um die Durchführung zu planen. Der fast ausgetrocknete Teich biete eine schwierige Situation. „Mitarbeiter des Betriebshofes haben versucht, die Fische mit Keschern zu fangen, doch leider gelingt das noch nicht, auch weil der Schlamm am Rand die Aktion behindert“, sagte Bürgermeister Mirko Heuer. Zu Hilfe holen wolle die Stadtverwaltung daher die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr. Positives Signal habe es seitens der Jugendabteilung gegeben. Karsten Patz, Zugführer der Ortsfeuerwehr Langenhagen, bestätigt, dass es eine Begutachtung der Situation gegeben habe. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung sei erneut festgestellt worden, dass ein Keschereinsatz keine Aussicht auf Erfolg habe. „Es gibt zwei Optionen. Entweder wird gewartet, bis der Teich noch weiter austrocknet, sodass die Fische vor dem Kescher keine Fluchtmöglichkeit mehr haben, oder es wird Wasser eingeleitet. Das ist kurzfristig möglich, ohne Rohrverlegung, denn es stehen ja Tankwagen der Stadtentwässerung zur Verfügung, die 20.000 Liter fassen“, erklärt Karsten Patz im Gespräch mit dem ECHO. Seit dieser Feststellung habe die Ortsfeuerwehr nichts mehr von der Stadtverwaltung gehört, der zuständige Mitarbeiter sei derzeit auch im Urlaub. Bürgermeister Mirko Heuer kümmert sich weiterhin persönlich um eine Verbesserung der Situation, hat unter anderen Fisch-Experten und den Naturschutzbeauftragten zu Rate gezogen.