Umworbene Erzieherinnen

Finanzausschuss kümmert sich um Vergütung

Langenhagen (gg). Die angespannte Personaldecke in den städtischen Kitas ist ein Dauerthema bei den Beschäftigten, den Eltern und der Verwaltung. Ein Krankenstand von etwa 20 Prozent führt zu einer ständigen Unterbesetzung in den Gruppen und einer gravierenden Überbelastung der rund 150 Erzieherinnen, räumt Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch im Rahmen der Sitzung des Finanz- Wirtschafts- und Personalausschusses im Rathaus ein. Mit Springerkräften versucht die Stadtverwaltung den Betrieb aufrecht zu erhalten, um Gruppenschließungen zu verhindern. Das klappt nicht immer. Dann stehen berufstätige Eltern von einem Tag auf den anderen in der Situation, keine Betreuung für ihre Kinder zu haben wenn sie zur Arbeit gehen müssen. „Man kann durchaus von Handlungsbedarf sprechen“, erklärt Gotzes-Karrasch auf Fragen aus dem Ausschuss zum Krankenstand im Vergleich zu anderen Gemeinden. Dass bei bestehendem Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt Maßnahmen zu ergreifen sind, um Personal zu halten, ist unstrittig. Zwei Lösungswege sind dabei offensichtlich: zum einen eine Erhöhung der Bezüge der Erzieherinnen und zum anderen eine Aufstockung der Planstellen. Für beide Wege hat der Ausschuss der Verwaltung einen Prüfauftrag erteilt, die Ergebnisse werden in der ersten Ratssitzung nach der Sommerpause im September vorgestellt.
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