Unfallgefahr an den Brücken?

Der Verein sieht auf der Brücke einen Gefahrenpunkt.

Stadt lehnt gröberen Quarzsand als Belag ab

Kaltenweide. Nachdem im Herbst vorigen Jahres die zwei Brücken über den Mühlengraben fertig gestellt wurden, nutzen viele Fußgänger und Radfahrer diesen Weg zwischen Seestädter Platz und dem südöstlichen Neubaugebiet Kaltenweides.
Bei der jüngsten Sitzung des Vereins Bürger für (BfK) war die Verkehrssicherheit der Brücken ein großes Thema. Es wurde die Befürchtung geäußert, dass durch die Art der Betonbeschichtung eine erhöhte Unfallgefahr bei Nässe bestehe. Auch die unzureichende Beleuchtung der Brücken stellt laut Iris Nerger, Vereinsmitglied und Anwohnerin, ein Sicherheitsrisiko dar, diesen kürzeren Weg bei Dunkelheit tatsächlich zu nutzen. Um sich ein Bild von der Situation zu machen, trafen sich jetzt gut 20 Kaltenweider zu einer Ortsbesichtigung.
Der Verein Bürger für Kaltenweide hat nun eine Anfrage gestellt, ob eine nachträgliche Beleuchtung der Brücken eventuell bereits angedacht ist und inwieweit die potenzielle Unfallgefahr bei Nässe entschärft werden könnte. Was den Untergrund angeht, so gibt Stadtsprecherin Juliane Stahl Auskunft: "Durch einen neueren Belag mit gröberem Quarzsand entstünde ein Nachteil beim Abfließen des Wassers. Dieser entspricht mit seiner Grobkörnigkeit durchaus den Regeln der Technik."