Unterkunft für Asylbewerber im Blick

Im Gespräch vor Ort an der Unterkunft für Asylbewerber (von links): Susanne Waas-Hansen, Doris Lange, Michaela Michalowitz und Maria Hesse (Sprecherin im Regionsausschuss Gleichstellung und Integration). (Foto: G. Gosewisch)

Vizeregionspräsidentin lobt Langenhagen

Godshorn (gg). Nun hat der Arbeitskreis Soziales der CDU-Regionsfraktion Unterkünfte für Flüchtlinge besucht. Michaela Michalowitz ist stellvertretende Regionspräsidentin und sozialpolitische Sprecherin der CDU-Regionsfraktion Region Hannover. An der Asylbewerber-Unterkunft an der Ahornstraße erklärt sie als Sprecherin des Arbeitskreises: „Die einzelnen Kommunen in der Region Hannover sind in Bezug auf die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern unterschiedlich weit. Einige haben einen gewissen Nachholbedarf. Langenhagen ist der Aufgabe vorbildlich und zeitnah gerecht geworden.“
„Das Kompliment freut uns. Zeitnah ja, aber später hätte es auch nicht sein dürfen“, sagt Doris Lange, Leiterin des Sozialberatunsdienstes, im Gespräch. Im Gegenteil, da der Wohnungsmarkt in Langenhagen kaum passende Objekte und insbesondere kaum kleine Wohnungen bietet, sei die Unterbringungssituation in Langenhagen nicht als entspannt anzusehen.
24 Asylbewerber leben in der Unterkunft an der Ahornstraße, die sieben Wohneinheiten bietet. Susanne Waas-Hansen ist Sozialarbeiterin und als ständige Ansprechpartnerin vor Ort. Harmonisch und hilfsbereit sei das nachbarschaftliche Zusammenleben innerhalb der Unterkunft, bestätigt sie. Dass Godshorner ihre Unterstützung anbieten, sei großartig. Doris Lange ergänzt: „Wir waren vor Bezug der Unterkunft skeptisch, ob das funktioniert.“