Unterricht per Fahrrad

Gemeinsam unterwegs: eine Station der Verkehrstage sollte auf dem Parkplatz der Neuen Bult stattfinden. (Foto: G. Gosewisch)

Verkehrstage am Gymnasium machten mobil

Langenhagen (gg). Im Block an zwei Tagen, statt laufend im Schuljahr, wird am Gymnasium der Pflichtunterricht Verkehrserziehung am Ende des Schuljahres für die Schülerinnen und Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs geleistet. Los ging es für die fünften Klassen auf dem Parkplatz der Pferderennbahn Neue Bult. Pünktlich zur ersten Stunde waren sie zusammen mit ihren Klassenlehrern nach einer gemeinsamen Anfahrt mit Fahrrädern vor Ort, doch die geplante ADAC-Aktion „Achtung Auto“, bei der die Schüler das Einschätzen von Bremswegen lernen sollten, fiel aus. Vergebens warteten Lehrerin Christiane Bühne und ihre Kollege Burkhardt Odenwald fast eine Stunde lang, dann war nach telefonischer Nachfrage klar, dass beim ADAC ein Terminfehler gemacht worden war. Diese eine Aktion fiel also aus, dafür hatte das Gymnasium aber viele andere Stationen zum Thema Verkehrserziehung vorbereitet. Unter Anleitung der örtlichen Polizei gab es die Fahrradprüfung auf einem Radparcours, eine Überprüfung der Fahrräder auf Verkehrssicherheit, eine schuleigene Fahrrad-Rallye, ein Quiz zum Thema Rad und Filme über Verkehrssicherheit und richtiges Verhalten im Straßenverkehr. In der Wache an der Konrad-Adenauer-Straße erklärten Feuerwehrmänner, wie die Sicherung an einem Unfallort erfolgen muss. In Kooperation mit der Polizei bekamen die Schüler zudem eine Einweisung zum Thema „toter Winkel am LKW“. DLRG-Ausbilder informierten zu Maßnahmen zur Rettung Ertrinkender, auch die Johanniter unterstützten das Programm des Gymnasiums.