Unterstützung für freiwillig Engagierte

Thorsten Schulz (von links), Christoph John, Edith Häßler, Siegrid Leuschner und Robert Alms.

Bürgermeister Fischer überreichte Ehrenamtskarte

Langenhagen. Das Spektrum des freiwilligen Engagements ist groß und facettenreich. Das bestätigte sich abermals, als Bürgermeister Friedhelm Fischer im Rathaus fünf Niedersächsische Ehrenamtskarten überreichte. Eine von ihnen erhielt Christoph John für seinen mehr als elf Jahre andauernden Einsatz bei der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Godshorn. Wie er beim ungezwungenen Gespräch bei Kaffee und Kuchen berichtete, sei er damit einer der wenigen aus der Gruppe aller Langenhagener Brandbekämpfer, die diese besitzen würden. Denn es sei unter den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren kaum bekannt, dass auch sie die Niedersächsische Ehrenamtskarte erhalten könnten.
Jede Person, die folgende Voraussetzungen erfüllt, kann sie beantragen: Sie muss mindestens 18 Jahre alt sein, sich mindestens fünf Stunden in der Woche oder 250 Stunden im Jahr freiwillig für das Gemeinwohl betätigen, ohne eine finanzielle Entschädigung dafür zu erhalten, und das Ehrenamt bei einer niedersächsischen Einrichtung seit mindestens drei Jahren ausüben.
Diese Kriterien erfüllten auch Siegrid Leuschner und Robert Alms, die sich seit vielen Jahren in der AWO City Park Residenz engagieren. Sie besuchen die dort lebenden Personen, begleiten sie zu Einkäufen und auf Ausflügen. Sie sind da, hören aufmerksam zu und leisten mitunter wichtigen Beistand. Der Dank für ihre besondere Form der Begleitung sei groß und eine schöne Bestätigung.
Das Miteinander sowohl im Team der Langenhagener Tafel als auch unter jenen, die deren Lebensmittelausgabe nutzen, nannte Edith Häßler als einen wichtigen Grund für ihr über fünfjähriges Engagement in dem Verein. In dieser Zeit habe sie einige Veränderungen wie etwa den Umzug in die Räume am Sonnenweg miterleben können, berichtete sie am Montag.
Überwiegend abseits von Langenhagen engagiert sich Thorsten Schulz. Er ist seit sieben Jahren beim Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder aktiv und berät die niedersächsischen Ortsgruppen in verschiedenen Belangen. Dass er seine Niedersächsische Ehrenamtskarte nun von Bürgermeister Fischer überreicht bekam, ist durch seinen Wohnort in Langenhagen bedingt.
„Es ist wichtig, dass ihre Tätigkeit honoriert wird“, betonte Bürgermeister Fischer bei der Übergabe der Niedersächsischen Ehrenamtskarten. An seinen Dank an die Anwesenden knüpfte er zudem einen an alle Personen, die sich innerhalb Langenhagens freiwillig engagieren. „Sie wenden viel von Ihrer Zeit und Energie, viel von Ihrem Wissen und Ihrer Fantasie auf, um eine Aufgabe zu erfüllen, die Ihnen am Herzen liegt.“