Unterstützung für Sportheimbau

Oliver Kussauer (links) und Jürgen Pigors stellten den Sportheimnaubau des TSV KK vor.Foto: G. Gosewisch

SPD-Ortsverein Krähenwinkel befürwortet Pläne und Finanzierungskonzept

Krähenwinkel (gg). Mit einem vollständigen Bericht zu den Plänen, die den Bau eines neuen Vereinsheims betreffen, informierte Jürgen Pigors, Schatzmeister des Turn- und Sportvereins Kaltenweide-Krähenwinkel (TSV KK), umfassend im Rahmen der Abteilungssitzung des SPD Ortsvereins Krähenwinkel. Zusammen mit dem
TSV KK-Vorsitzenden Oliver Kussauer zeigte er alle entscheidenden Faktoren dafür auf. Neben den Notwenigkeiten zu der geplanten Bauausführung galt insbesondere dem aufgestellten Finanzierungskonzept volle Aufmerksamkeit. Es ist eine Kombination aus Eigenkapital, Kreditaufnahme und gewünschten Zuschüssen durch den Landessportbund und der Stadt Langenhagen. Grundsätzlich können entsprechend der Sportförderrichtlinien ein Drittel der Baukosten über Zuschüsse der jeweiligen Gemeinden getragen werden. Für den Neubau des Sportheims ist die Hälfte der Baukosten bei der Stadt Langenhagen beantragt worden. Sie setzt sich zusammen aus dem Drittel der Baukosten laut Sportförderrichtlinien und der Summe, die zur Sanierung des alten Sportheims notwendig gewesen wäre. Insgesamt rund 2,3 Millionen Euro soll der Neubau kosten. Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung im Gastronomiebereich des neuen Sportheims, sollen zur Hälfte an die Stadt Langenhagen abgeführt werden. Moderne Energieversorgung soll die laufenden Kosten gering halten. Die Mitgliederentwicklung für den TSV KK schätzt Jürgen Pigors sehr positiv ein: „Im Moment trainieren 21 Fußball Mannschaften. Nachfrage liegt für weitere 20 Mannschaften vor, die abgelehnt werden müssen, weil die Umkleide-Räume und die sanitären Anlagen die Mitgliederzahlen begrenzen.“
Der TSV KK hofft auf positive Beschlussfassung in der Rats- und Verwaltungssausschuss-Sitzung der Stadt Langenhagen am 21. Juni. Der Vorsitzende im Ortsverein Krähenwinkel und SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Langenhagen, Marc Köhler, sprach dafür seine Unterstützung aus. Er unterstrich die Bedeutung eines großen Sportvereins für Krähenwinkel und Kaltenweide: „Vernünftig ist es, einen bestehenden und gut geführten Verein zu unterstützen und dort die Kapazitäten zu erweitern, um ein Sportangebot insbesondere auch für das Weiherfeld zu gewährleisten.“ Der Neubau des Sportheims sei auf Grund des maroden Zustands der alten Anlage alternativlos. Darüber gäbe es auch einen parteiübergreifenden Konsens in den Ortsvereinen. Die geplante bauliche Ausführung des Sportheims sei funktionell und bedarfsgerecht. In Bezug auf das Finanzierungskonzept wertete Köhler die Einbringung des Eigenkapitals des TSV KK als vorbildlich.