Veränderungen im Kita-Alltag

Die Lehrgangsteilnehmer: Erzieherinnen und Erzieher der Kitas in Langenhagen. (Foto: G. Gosewisch)

Fortbildung liefert Anregung für Vielfalt-Kultur

Langenhagen (gg). Tradition, Religion, Muttersprache – Kita-Kinder bringen davon über ihre internationale Herkunft eine große Vielfalt in die Gruppen. Die ist eine Chance und ein Motor für Entwicklung, kann aber auch zu Verunsicherung führen, so die Erfahrung aus der Praxis der Erzieher und Erzieherinnen. Wie gehen wir mit Vielfalt und Individualität um? Denkanregung lieferte der Lehrgang „Interkulturelle Kompetenz für pädagogische Fachkräfte“ vom Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) konzipiert. Seit November 2011 lief der an der Volkshochschule für alle Langenhagener Kitas, 30 Erzieherinnen und Erzieher haben daran teilgenommen und nun abgeschlossen. Der Fachbereich Jugend hat alle Kosten dafür übernommen. Angestrebt ist, den Kita-Alltag dauerhaft zu verändern. Über die Sensibilisierung soll sich eine größere interkulturelle Toleranz ergeben. Werte, Normen, Erziehungsstile und Familien-Kulturen jeglicher Art sollen akzeptiert und respektiert werden. Die Anpassung rückt in den Hintergrund. „Kommunikation ist alles“, so die Meinung der Lehrgangsteilnehmer nach der Fortbildung. Die bisherige Projektarbeit parallel zum Lehrgang habe gezeigt, dass Informationsfluss und eine Einbeziehung der Eltern in den Kita-Alltag die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher erleichtert.