Verdacht bei Luftfrachtkontrolle

Bundespolizei zerstörte Päckchen

Langenhagen. Im Logistikzentrum des Paketzustelldienstes UPS ist am Dienstagabend um 20.25 Uhr ein verdächtiges Päckchen festgestellt worden. Mitarbeiter entdeckten beim standardisierten Röntgenvorgang der Luftfracht eine Auffälligkeit. Ein möglicherweise gefährlicher Gegenstand zeichnete sich ab. Die Polizei wurde alarmiert. Spezialisten der Bundespolizei konnten anhand der Aufnahmen eine tatsächliche Gefährlichkeit des
Paketinhaltes nicht ausschließen, verhängten einen Sicherheitsradius, der nahezu das gesamte Firmengelände, sowie eine angrenzende S-Bahn-Linie umfasste und zerstörten das Päckchen daraufhin mit einer speziellen, Wasser führenden Apparatur. Abschließende Untersuchungen ergaben, dass in dem Paketausschließlich ungefährliche Gegenstände verschickt worden waren.
Amtshilfe leisteten die Ortsfeuerwehren Krähenwinkel und Langenhagen, die um 21.35 Uhr zur Bereitstellung alarmiert waren - mit 32 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen, unter Einsatzleitung von Kai Jüttner. Einsatzende war um 1 Uhr nachts.