Verheerende Auswirkungen?

Tauschten sich intensiv aus: Reinhard Grabowsky, Karl-Hans Peter, Kerstin Bücken, Timo Heiken und Jessica Golatka.

CDU fordert Oberschule am RKS-Standort

Langenhagen (ok). Wie sieht die Zukunft der Robert-Koch-Realschule aus? Erst sollte sie zur dritten Integrierten Gesamtschule in der Fliughafenstadt werden, dann doch wieder nicht. Timo Heiken, Schulleiter an der IGS Langenhagen, spricht Klartext: "Es ist beschämend und pädagogischer Unsinn, was hier gerade passiert. In Langenhagen gibt es keine Hauptschule mehr. Das macht die IGS zur ersetzenden Schulform und zwingt uns auch nachträglich noch zur Aufnahme dieser Schüler. So werden unsere Klassen voller und voller." Lehrer, Schüler und Eltern seien frustriert, so fasst Timo heiken die Situation an unserer Schule zusammen. Er fordert ein attraktives Konzept für die Realschule. Bei der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Langenhagen rennt der Pädagoge damit offene Türen ein. Nur durch eine Vielfalt im Bildungssystem bekäme jede Schule die Chance, ihren Markenkern herauszuarbeiten. "Die Lösung ist die Einführung einer Oberschule am Standort der Robert-Koch-Realschule, wie wir sie anstreben", so die Parteivorsitzende Jessica Golatka. Mit einem gymnasialen Zweig sei sie für potenzielle Hauptschüler, Realschüler und Gymnasiasten geeignet. Und ein flexibles System, das jahrgangsweise sowohl integrativ als auch kopperativ arbeiten könne. Wichtig sei auch ene Profilbildung als Alleinstellungsmerkmal, beispielsweise Sport mit Schwimmen in der neuen Wasserwelt. Da gebe es aber sicher viele Möglichkeiten, auch andere Schweripunkte seien natürlich denkbar. Die Entscheidung müsse die Schule letztendlich selbst treffen. Mittelfristig profitierten alle Langenhagener Schulen von den größeren Wahlmöglichkeiten. Ansonsten hätten die nicht gelenkten Schülerströme "verheerende Auswirkungen für die IGS Langenhagen".