Verschiedene Kulturen und Sprachen

Es kam in der Kreuzwippe zu einem regen Meinungs- und Gedankenaustausch.

Interessantes und informatives Kennenlern-Treffen mit Asylbewerbern

Engelbostel. In Engelbostel leben zur Zeit etwa 60 Asylbewerber. Aus den Reihen dieser neuen Mitbürger kam der Wunsch nach einem Kennenlernen der Nachbarn und der Vereine und Verbände. Dieser Wunsch wurde vom Ortsrat Engelbostel und der AWO Engelbostel -Schulenburg aufgegriffen und zu einem Treffen in der Begegnungsstätte, Kreuzwippe 1, zu einem gemeinsamen Kaffeenachmittag eingeladen. Ortsbürgermeisterin Gudrun Mennecke und die AWO-Vorsitzende Ingrid Bernhardt freuten sich, dass sie am Donnerstag viele interessierte Vertreter des Ortsrates, der ansässigen Vereine und Verbände, Nachbarn und Asylbewerber begrüßten. Die in Engelbostel lebenden Neubürger kommen aus dem Jemen, Syrien und Afghanistan. Bei so verschiedenen Kulturen und Sprachen war es wichtig und gut einen Dolmetscher zur Seite zu haben. Er wohnt schon seit 40 Jahren in Deutschland und war eine große Hilfe, da er nicht nur beim Übersetzen half, sondern auch beim Erklären der verschiedenen Kulturen und Lebensweisen. Spontan kam eine Einladung von der Freiwilligen Feuerwehr Engelbostel an die neuen Mitbürger, sich die Feuerwehr mit den Löschwagen und den anderen wichtigen Fahrzeugen im Bäckerweg anzusehen. Die Vorsitzende des DRK Engelbostel, Cornelia Mattutat, beantwortete die Fragen zur Kleiderkammer. Der MTV Engelbostel-Schulenburg bietet schon seit einiger Zeit, besonders in der Jugendarbeit, Hilfe und Unterstützung an. Die AWO möchte den Frauen aus den für uns fremden Kulturen helfen, etwas mehr Kontakt zu anderen Frauen zu bekommen.
Große Hilfe und Unterstützung erfahren die neuen Mitbürger von sehr engagierten
Nachbarn. Alle waren sich einig; es war ein interessanter und informativer Nachmittag.