Verschmelzung von Anliegen und Notwendigkeit

Jusos Langenhagen fordern verbesserten Informationsfluss

Langenhagen. Auch die Jusos Langenhagen verfolgten die Bürgerversammlung über den Bau der Flüchtlingsunterkünfte in Grenzheide und Am Moore vor Ort mit. "Container gehören in den Hafen und sind keine langfristige Option für die Unterbringung von Flüchtlingen!" – war das Statement der Jusos Langenhagen beim Verlassen der Ortsratssitzung Godshorn. Alfredo Puls ergänzte: „Schlechte Behausungen deprimieren, verhindern Integration und fördern dadurch die Bildung sozialer Parallelgemeinschaften“. Optimalerweise sollte in Langenhagen zukunftsorientierte, nachhaltige Bebauung stattfinden. „Dadurch kann bereits heute bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende, Studenten, Rentner sowie einkommensschwache Familien von Morgen geschaffen werden.“, kommentierte Dilek Yazgan. Der Sprecherrat der Jusos Langenhagen sprach sich einstimmig für eine dezentrale Unterbringung der Geflüchteten aus. Diese sei für eine gelungene Integration notwendig. Dennoch hatten sie Verständnis für die aufgebrachten Bewohner. „Um Beeinträchtigungen der Lebensqualität der Ansässigen zu verhindern, müssen ihre Sorgen und Befürchtungen ernst genommen und bei Planungen berücksichtigt werden. Es kann nicht sein, dass über die Unzufriedenheit der Bewohner hinweg gebaut wird. Eine Bebauung bedarf der Akzeptanz der Anwohner.“, sagte Tim Julian Wook. Die Jusos Langenhagen sind der Meinung, dass das Maß an Intransparenz und Eile, mit welcher die Verwaltung in Langenhagen das Projekt vorangetrieben hat, für Unruhe unter den Bewohnern gesorgt hat und fordern auch auf ihrer Facebookseite einen verbesserten Informationsfluss, um die Anliegen der Bürger mit der Notwendigkeit an Flüchtlingsunterkünften zusammenführen zu können. Mehr Infos unter https://www.facebook.com/JusosLangenhagen