Verständigung ist das A und O

Gemeinsam tüftelten Gastgeber und Gäste über den Aufgaben.

Abwechslungsreiches Programm beim Jugendaustausch zwischen Godshorn und Le Trait

Godshorn. Langsam füllt sich der Innenhof der Jugendscheune Zum Guten Hirten. Zur Begrüßung ein Küsschen rechts, ein Küsschen links, so ist es bei den Franzosen üblich. Auch einige deutsche Jugendliche sind an diesem Mittwoch da und begleiten die Gäste an ihrem ersten Tag in Godshorn.
„Das gegenseitige Kennen lernen steht am Anfang im Fokus. Die Jugendlichen sollen sich einleben und vor allem wohlfühlen“, erklärt Yvonne Riedelt, Vorstandsmitglied des Partnerschaftskomitee Godshorn-Le Trait. Riedelt, die selbst viele Jahre an dem Austausch teilgenommen hat, kümmert sich in diesem Jahr um die Planung und steht den Zwölf- bis 18-Jährigen als Betreuerin zur Verfügung.
„Unsere ersten Programmpunkte finden in und um Godshorn statt“, berichtet Riedelt. Die 13 Besucher sollen in Gruppen bei einer Rallye das Dorf kennenlernen. In jeder ist auch ein junger deutscher Gastgeber. „Wir möchten das sich die Jugendlichen untereinander austauschen und so die Verständigung fördern“, erzählt sie.
Verständigung scheint am ersten Tag das A und O zu sein, denn den Rallyeablauf hat die Betreuerin absichtlich in Deutsch verfasst. „Die Kommunikation zwischen den Jugendlichen und auch ihren Gastfamilien findet oft mit Händen und Füßen statt. Nicht alle sprechen Deutsch, Französisch oder Englisch.“ Aber irgendwie gehe es immer und schließlich sei man hier, um voneinander zu lernen und Freundschaften zu schließen.
Jede Menge Spaß verspricht auch das restliche Programm. Sei es der Besuch im Zoo oder der Ausflug nach Wolfsburg. Das so ein abwechslungsreiches Programm aber überhaupt realisierbar ist, sei nicht selbstverständlich, meint Riedelt. Es werde von der Stadt und Sponsoren finanziert. „Nur dank dieser Unterstützung ist diese Vielfältigkeit überhaupt möglich“, sagt Riedelt dankbar. Ein Höhepunkt dürfte wohl auch der letzte Abend werden. „Wir schließen den Austausch jedes Jahr mit einer Abschlussfeier ab, an der auch die deutschen Gastfamilien teilnehmen“, erklärt die Betreuerin. Und wegen des Jubiläums werde es Überraschungen geben.