Verursacher wird ermittelt

Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Kaltenweide setzten im Mühlengraben die Ölsperre. (Foto: M. Dankowsky)

Diesel im Trentel- und im Mühlengraben

Langenhagen (gg). Die Ermittlungen zum gemeldeten Ölschaden auf dem Mühlengraben, der am Dienstagvormittag von der Ortsfeuerwehr Kaltenweide behoben wurde, laufen. Eine aufmerksame Anwohnerin hatte in Höhe S-Bahnhof Schlieren auf dem Gewässer entdeckt. Von den Einsatzkräften wurden zwei Ölsperren in Höhe Kananoher -und Altenhorster Straße gesetzt. Die Ölschlengel bestehen aus einem Vlies, das Ölfilme aufnimmt. Wie sich im Einsatzverlauf herausstellte, handelte es sich bei den Wasserschlieren um Diesel, nicht um Öl. Mit im Einsatz waren die Polizei, die Stadtentwässerung und ein Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde der Region, die fortan ermittelten, wo das verunreinigte Wasser eingeleitet wurde.
Offensichtlich hat das mit Diesel verschmutzte Wasser im Mühlengraben bereits einen langen Weg, vom unteren Trentelgraben kommend, zurückgelegt. Thorsten Brockmann vom städtischen Betriebsdienst bestätigt, dass nach Kontrolle der Sammler an der Grovestraße drei Ölsperren gesetzt wurden und er ergänzt: „Die werden täglich kontrolliert. Der Großteil der Verschmutzung ist weg.“ Der Verursacher der Verschmutzung wurde im weiteren Umfeld der Niedersachsenstraße gesucht, und schon am Mittwoch meldete die Pressestelle der Region einen konkreten Verdacht: „Wir gehen davon aus, dass der Ölfilm auf dem Mühlengrab auf einen in der Immhoffstraße geparkten Lkw zurückzuführen ist, der rund einhundert Liter Diesel verloren haben muss. Geschehen ist dies am Montag. Über die Kanalisation ist der Treibstoff mit dem Regenwasser in den Graben gelangt.“