VHS hält Kosten stabil

700.000 Euro städtischer Zuschuss pro Jahr bleibt

Langenhagen (gg). Geringfügige Änderungen im Vergleich zu den Vorjahren weist die nun vorliegende VHS-Betriebsabrechnung aus. Knapp 8.000 Teilnehmer wurden in 700 VHS-Veranstaltungen im Jahr 2015 gezählt. Die gute Nachricht daraus: Die Stadtkasse wird geringfügig mehr als bisher belastet. 774.100 Euro städtischer Zuschuss wird fällig, ein Plus von 27.600 Euro im Vergleich zum Vorjahr. „Die Erlöse haben sich in den vier vorangegangenen Berichtsjahren positiv entwickelt, sind 2015 jedoch um 29.600 Euro gesunken. Die Gesamtkosten haben sich hingegen lediglich um 2.000 Euro erhöht“, so die Zusammenfassung des Berichts. Damit sei das Gesamtergebnis des Jahres 2015 zwar etwas geringer als in 2014, bewege sich jedoch deutlich über dem Niveau von 2013 und den Vorjahren. Der recht deutliche Anstieg der Personalkosten um 71.200 Euro sei neuen Personalkostenzuordnungen und allgemeinen Tarifsteigerungen geschuldet. Der Rückgang bei den Teilnahme-Gebühren sei zum einen mit dem Bildungsblock Sprachen und dem Anstieg der Deutsch-Integrationskurse sowie mit den vermehrt kostenlos angebotenen Veranstaltungen im Bildungsblock „Politik und Gesellschaft“ (Integration und Flüchtlingshilfe) zu begründen. Die allgemeine politische Situation haben dazu geführt, dass die Zuschüsse des Bundes gestiegen, die Einnahmen aus dem klassischen Kursgeschäft im vergangenen Jahr allerdings rückläufig waren.
Der Bildungsblock „EDV, Arbeit, Wirtschaft“ hat mit 145 Euro je Teilnehmer den höchsten, der Bildungsblock „Gesundheit, Entspannung, Bewegung“ mit 65 Euro je Teilnehmer den niedrigsten Zuschussbedarf.