„Viel Blech“ beim Neujahrskonzert

Manfred Unger (links) und Claus Holtmann moderierten das Neujahrskonzert der Bürgerstiftung. (Foto: G. Gosewisch)

Gelungener Jahresauftakt der Bürgerstiftung

Langenhagen (gg). Auf die Wirkung der Blechbläser vertraute die Bürgerstiftung für die Gestaltung des diesjährigen Neujahrskonzertes in der Aula des Schulzentrums. Eingängige Stücke, in erfrischendem Arrangement hervorragend gespielt, wurden von einem Trompeten Sextett der Langenhagener Musikschule (Leitung Mirco Meutzner), vom Waldhorn-Ensemble (Leitung Meike Unger) und von Hannover Brass (Leitung Thomas Eickhoff) geboten. Letztere boten mit der Olympia-Fanfare von 1972 eine in Klang gegossene hoffnungsvolle Jahresbotschaft, der sich Stücke anschlossen, die aus einem globalen Sammeltopf entnommen waren: Tänze aus Terpsichore von Michael Praetorius, Tannhäuser von Richard Wagner, Fogo Da Mulata von Enrique Crespo und A la Carte von Geoff Richards. Eine sympathisch spontane und persönliche Note bekam das Programm durch ein Geburtstagsständchen für den Moderator Manfred Unger, der jüngst seinen 60. Geburtstag gefeiert hat.
Claus Holtmann, Präsident der Bürgerstiftung, geriet in das Schwärmen: „Ich möchte meinem Herzen Luft machen. Musik ist ein emotionales Erlebnis.“ Die vielen bekannten Gesichter unter den Zuhörern seien eine Besätigung. „Das Neujahrskonzert kommt gut an“, sagte er. Gut sei die Entscheidung im letzten Jahr gewesen, die Umbenennung der „Wir helfen-Stiftung“ in Bürgerstiftung vorzunehmen, der Begriff sei eingängiger und „jeder versteht, welche Funktion damit verbunden ist.“ Jugend- und Sozialförderprojekte sollen weiterhin durchgeführt werden, helfenden Hände seien immer willkommen. Das nächste große Zeichen der Bürgerstiftung soll bei einem Sommerkonzert im Rathaus-Innenhof gesetzt werden. Unter dem Motto „Musik verbindet“ sollen Musikschüler und Flüchtlinge gemeinsam musizieren.
Mitglieder und Gäste des „Wir! Der Wirtschaftsklub“ trafen sich nach dem Konzert zum Umtrunk. Der Vorsitzende Uwe Haster betonte die Erfolge der Aktionen, beispielsweise bei den „Do-it-Projekten“, bei denen Pestalozzi-Schüler parallel zum Unterricht von Wirtschaftsklub-Ehrenamtlichen praktische Anleitung (Kraftfahrzeug-Werkstatt und Hauswirtschaft) bekommen. Uwe Haster ergänzte: „Die Königsklasse wäre es, wenn wir den Jugendlichen nach Schulabschluss auch einen Job vermitteln könnten.“