Viel zu tun für die Feuerwehr

Auszeichnungen für langjährige Feuerwehrarbeit und gute Leistungen würdigten die Kameraden im Rahmen der Jahresversammlung. (Foto: D. Lange)

Jahresversammlung der Feuerwehr Godshorn

Godshorn (dl). Es war ein ereignisreiches Jahr 2015 für die 63 Aktiven der Ortsfeuerwehr. 35 Brandeinsätze, 41 Hilfeleistungen und zwei Brandsicherheitswachen hielten die Godshorner Feuerwehrmänner das ganze Jahr in Atem. Wobei der Begriff Hilfeleistungen die ganze Palette möglicher Notfälle umfasst. Vom Öffnen unfreiwillig verschlossener Türen bis hin zum schweren Verkehrsunfall, dem mittlerweile häufigsten Alarmgrund. Zu all dem kamen noch 23 Ausbildungs- und Übungsdienste hinzu mit insgesamt 167 Arbeitsstunden. Alles ehrenamtlich versteht sich. So werden die Verantwortlichen in den Feuerwehren auch nicht müde, sich sowohl bei den Familien der Einsatzkräfte als auch bei deren Arbeitgebern für deren Verständnis und Unterstützung im Sinne der Sicherheit Aller zu bedanken, denn sie wissen: Ohne sie geht es nicht. Eine aktive Jugendarbeit tut ihr Übriges, den Nachwuchs und damit das Fortbestehen der Freiwilligen Feuerwehren zu sichern. Derzeit lernen 18 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr das Einmaleins des Brandbekämpfer-Handwerks, und in der Kinderfeuerwehr machen sich 15 Kinder mit den ersten einfachen Regeln im Umgang mit Feuer vertraut. Im Rahmen der Hauptversammlung erhielten die Hauptlöschmeister Burghard Heine und Karsten Riechers eine Auszeichnung für ihre 40 Jahre währende Mitgliedschaft in der Feuerwehr, und René Jeske, ebenfalls Hauptlöschmeister, trägt die blaue Uniform der Feuerwehr seit 25 Jahren. Für drei der Godshorner Feuerwehrmänner ging es außerdem eine Stufe höher auf ihrer persönlichen Karriereleiter. Ulf Godenrath wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert, Michael Maron trägt künftig den Dienstgrad des ersten Hauptfeuerwehrmanns und der Mann mit dem klangvollen Namen Manuel Armas Sabor ist nun Löschmeister.