Viele Familien mit Kindern waren dabei

Flüchtlinge aus Mali konnten Dank der Fahrradspenden an der Tour teilnehmen. (Foto: D. Lange)

HAJ-Volksradfahren rund um den Flughafen

Langenhagen (dl). Seit mehr als 40 Jahren ist der Radsport-Club Blau-Gelb federführend in der Ausrichtung des Volksradfahrens. In diesem Jahr ist es den Verantwortlichen gelungen, mit der Flughafen GmbH einen neuen Partner und Sponsor für die beliebte Veranstaltung zu gewinnen. Die Route führte rund um das Flughafengelände. Für Organisator Walter Euhus ist die Tour eine Breitensportveranstaltung für alle, die sich in freier Natur sportlich betätigen wollen. „Trotz des guten Wetters waren, so wie es aussieht, die Teilnehmerzahlen etwas geringer als sonst. Möglicherweise wegen einer parallel laufenden radsportlichen Veranstaltung in Engelbostel. Aber allen, die dabei waren, hat es Spaß gemacht, viele Familien und Gruppen sind mitgefahren, die Sanitäter der Johanniter Unfallhilfe hatten nichts zu tun und auch der von Zweirad-Krüger zur Verfügung gestellte Pannendienst wurde nur wenig gefordert“, so sein Fazit des Tages.
An der 44. Auflage der Tour nahmen dank etlicher Fahrradspenden erstmals auch eine große Gruppe von Bewohnern der Flüchtlingsunterkünfte teil. Die Flüchtlinge, zumeist aus Mali, hatten sichtlich ihren Spaß. Die Integrationsbeauftragte Justyna Scharlé und mehrere Mitglieder des Integrationsbeirates fuhren mit.
"Bemerkenswert war die große Anzahl von Familien mit Kindern, das jüngste selbstradelnde vier Jahre alt, und mehrere Herrschaften deutlich über 80", meldet Walter Euhus aus dem Teilnehmerfeld. Bürgermeister Heuer startete mit seiner Tochter Ina.
Die Kontrollstellen in den Ortsteilen waren gleichzeitig auch Start- und Endpunkte der Tour, so dass jeder selbst entscheiden konnte, wo er startet und ob man nun im oder gegen den Uhrzeigersinn fährt. Mit dabei war auch die Familie Gerke aus Langenhagen. Während Sohn Vincent zusammen mit seinen Eltern Anja und Oliver natürlich auf dem eigenem Fahrrad fuhr, zog es Nesthäkchen Maresa (drei Jahre alt) vor, die Fahrt entspannt von Mamas Rücksitz aus zu genießen. Die Aussicht, möglicherweise in die Zeitung zu kommen, fand Vincent dagegen schon sehr aufregend und spannend.