"Vielleicht wollten wir zuviel"

Die Turmaufgabe wurde von allen mit Routine bewältigt.Foto: G. Gosewisch

Krähenwinkel siegt beim Übungs-Wettkampf der Ortsfeuerwehren

Krähenwinkel (gg). Einheitlich für das Land Niedersachsen sind Feuerwehr-Leistungswettbewerbe- vorgeschrieben, die regional wahlweise jährlich oder im zweijährigen Rhythmus stattfinden. Auf dem Parkplatz am Waldsee trafen sich dafür die Ortsfeuerwehren Langenhagen, Krähenwinkel, Godshorn, Schulenburg sowie die Altersgruppe Krähenwinkel. Sie wurden von Eric Zera, Stadtbrandmeister Langenhagen begrüßt und von Siegmund Gonsior, stellvertretender Stadtbrandmeister, eingewiesen. Die Ortsfeuerwehren Kaltenweide und Engelbostel nahmen nicht teil. Die klassische Brandübung stellte die Prüfungsaufgabe dar, die die Ortsfeuerwehren in einem Wettkampf um Zeitpunkte bewältigten. Ein Löschangriff mit drei Schläuchen, davon eine Turmlösung, war Routine für die Trupps und wurde von allen korrekt bewältigt. Der Kampf um die Zeitpunkte brachte jedoch besonderen Ehrgeiz in die Übung. „Vielleicht wollten wir zuviel“, war der enttäuschte Kommentar von Löschmeister Michael Schuster, Gruppenführer Ortsfeuerwehr Godshorn, nach dem Wettkampf, denn es lief nichts rund. „Übungs- und einsatzbedingt sind wir rund drei Mal in der Woche in Uniform. Dieser Wettkampf ist ein zusätzlicher Termin im engen Dienstplan. Wenn wir mitmachen, wollen wir auch gewinnen. Leider hat uns dieser Ehrgeiz heute etwas blockiert, denn wir sind wohl nicht locker genug an die Aufgabe gegangen.“, so seine Analyse nach dem Wettkampf. Koordinierter lief es bei der Ortsfeuerwehr Krähenwinkel. Beide Gruppen waren die Zeitbesten, gefolgt von Langenhagen und Schulenburg.