Vielsaitige Zupfmusik

13 Ensembles trugen ihre besten Stücke vor.Foto: C. Borschel

Bund Deutscher Zupfmusiker feiert Landesmusikfest

Langenhagen (bo). Andächtige Stille auf den Rängen und musikalische Bestleistungen auf der Bühne, mal lauter, mal filigraner. Genau dieses Stimmungsbild erhielt man, wenn man am vergangenen Sonnabend in der Aula des Schulzentrums Langenhagen das Landesmusikfest des Niedersächsischen Bundes Deutscher Zupfmusiker besucht hat. Rund sieben Stunden lang trugen 13 Ensembles ihre besten Stücke vor. Jeweils eine halbe Stunde lang konnten sich die Besucher und Mitmusiker von den Klängen der Mandolinen, Kontrabässen oder Violinen berauschen lassen. Da durfte natürlich auch das aktuelle Musikinstrument des Jahres nicht fehlen: die Gitarre. „Das alle vier Kinder- und Jugendorchester mitwirken, ist ein gutes Signal, dass die Arbeit, die in die Ausbildung und den Aufbau eines Ensembles gesteckt werden muss, reiche Früchte für die Zupfmusik trägt“, freute sich Michael Körbis, Vizepräsident des Bundes Deutscher Zupfmusiker (BDZ) Niedersachsen bereits im Vorfeld. Auch eine ältere Dame aus dem Publikum freute sich: „Schön, wenn nicht nur ältere Menschen musizieren, heutzutage sieht man an klassischen Instrumenten ja noch selten etwas Junges“. Glück hatte nicht nur diese Dame, sondern alle Teilnehmer, dass am Ende des Tages alle noch einmal zusammen spielen durften. „Damit wurde dem Wunsch vieler Teilnehmer Rechnung getragen“, erklärte Körbis.
Der Landesverband des Bundes Deutscher Zupfmusiker veranstaltet das Musikfest alle drei bis vier Jahre. Es soll, erklärt Körbis, der gegenseitigen Inspiration und dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch dienen. Bleibt abschließend zu hoffen, dass in diesem Jahr die Flughafenstadt zur Inspiration beigetragen hat.