„Vorbildliche Nachwuchskräfte“

Wasser marsch: Löschübungen machen bei 25 Grad Celsius am meisten Spaß. (Foto: C. Borschel)

Jugendfeuerwehr Kaltenweide feiert 50-jähriges Bestehen mit Sommerfest

Kaltenweide (bo). Stell dir vor, es brennt und keiner löscht – ein Bild, welches sich wohl keiner von uns ausmalen möchte. Damit dieses Kopfkino, das auch als Werbespruch des Feuerwehrverbandes dient, in Kaltenweide und Umgebung nicht gruselige Realität werden muss, gibt es seit nunmehr 50 Jahren die Feuerwehr Kaltenweide. Sie steht dabei nach eigener Aussage für geschulte Arbeitskräfte und frische Gesichter. Mit einem großen Sommerfest auf dem Zellerieplatz wurde dieses Jubiläum nun bei bestem Sommerwetter gefeiert. Rund 60 junge Lebensretter nebst etablierten Feuerwehrkräften und Angehörigen genossen Kuchen und Kaltgetränke, konnten das große Löschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr bestaunen und durften sich selbst an Löschübungen versuchen - was bedingt durch das gute Wetter mitunter zu unerwarteten Wasserschlachten ausartete.
„Es ist großartig und absolut vorbildlich, dass diese Kinder einfach mehr aus ihrer Freizeit herausholen und sich für ihre Mitmenschen einsetzen“, lobt Bürgermeister Friedhelm Fischer in seiner Jubiläumsrede. Die Kinder seien durch ihre ehrenamtliche Arbeit bereits jetzt sehr wichtig für die Zukunft der Stadt und die Sicherheit der Ortsteile.
In 50 Jahren Jugendfeuerwehr haben sich zahlreiche Aktionen etabliert, wie Jugendfeuerwehrwart Daniel Müller erklärt: „Höhepunkte sind die Zeltlager oder auch das regelmäßige Wochenende in Torfhaus im Harz“. Aber auch im Wettbewerb mit anderen Jugendfeuerwehren ist Kaltenweide stets dabei. „Die Bundeswettbewerbe oder die Leistungsspange, bei denen man verschiedene Aufgaben zur körperlichen Fitness und Sicherheitsübungen absolvieren muss, sind jedes Jahr Grundlage und feste Instanzen bei uns“, so Müller.
Dass die Kinder der Feuerwehr Kaltenweide auch abseits der Hauptaufgaben gut aufgestellt sind, bewiesen sie auch am ‚Menschenkicker‘: Platz 1 im Jubiläumswettbewerb. Abschließend zeigte sich Müller auch für die Zukunft optimistisch: „Mit derzeit 16 Mitgliedern haben wir eine optimale Besetzung, mit der Anzahl an Kindern kann man am besten arbeiten“.