Was lange währt, wird endlich gut

Der stellvertretende Bürgermeister Willi Minne weihte den Anbau beim Tag der offenen Tür offiziell ein.Foto: E. A. Nebig

Feuerwehr Kaltenweide weihte endlich Erweiterungsbau ein

Kaltenweide (ne). In der vergangenen Woche übergab der 1. stellvertretende Bürgermeister der Stadt Langenhagen, Willi Minne, offiziell den Garagen- und Lagerraumanbau des Feuerwehrgerätehauses Kaltenweide an die Ortswehr. Zuvor hatte er arbeiten und ein riesiges, gesponsertes Schild „Freiwillige Feuerwehr Kaltenweide“ hoch über den Garagentoren enthüllen müssen. Diesem, vom Musikkorps Kaltenweide unter der Leitung von Horst Fabig musikalisch umrahmten Festakt, waren drei Jahre mit vielen Pannen vorausgegangen. Diese hatte nicht die Ortswehr, sondern überwiegend Rat und Verwaltung zu verantworten, das räumte Willi Minne in seiner Ansprache ein. Er entschuldigte sich zudem für die Misshelligkeiten im Namen der Stadt in aller Form bei den Männern und Frauen sowie dem Kommando der Ortswehr. Unter dem Motto: „Was lange währt, wird endlich gut“, dankte er für die zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitstunden, die in diesen Anbau von Wehrangehörigen investiert worden waren. Ähnlich äußerte sich Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr. Ortsbrandmeister Ralf Dankenbring, Stadtbrandmeister Eric Zerra und weitere Mitglieder des Stadtkommandos, die an der Übergabezeremonie teilnahmen, zeigten sich denn auch versöhnt; denn endlich sind alle Einsatzfahrzeuge im Norden der Stadt fachgerecht untergebracht, und auch die dazugehörige Ausrüstung. Bisher hatte eines der Einsatzfahrzeuge, ein Mannschaftstransportwagen, ein Jahr lang bei Wind und Wetter auf dem Hof des Kaltenweider Ortsbrandmeisters gestanden. Das nervte nicht nur diesen. Schließlich ist die Feuerwehr in Kaltenweide eine entsprechend ausgerüstetete Stützpunktwehr der Freiwilligen Feuerwehr Langenhagen, die besondere Gefahrenbereiche überwacht. Aber nun sei alles gut, auch wenn allerhand Zeit ins Land gegangen sei, wie Stadtbrandmeister Eric Zerra dazu bemerkte. Alles in allem war die schon längst fällig gewesene Übergabe dennoch ein Grund zum Feiern. Deshalb hatte die Ortswehr zu einem Tag der offenen Tür mit Musik, Leckereien vom Grill und Kuchenbuffet eingeladen. Viele Kaltenweider nutzten die Gelegenheit, sich bei der Feuerwehr umzusehen und sich vom Ortsbrandmeister Ralf Dankenbring, seinem Stellvertreter Björn Raccur, dem Gerätewart Georg Lührs und Sprecher Michael Dankowski die erweiterten Räumlichkeiten zeigen zu lassen.