Was steckt bloß im Pferdeurin?

Tüftler unter sich (von links): Sören Gaedcke, Luisa Steingrube, Lilliy Felker, Lina Schmitz, Sabrina Doberts, Hüray Ilayda Kök und Robert Völkner mit den Lehrern Norbert Goldenstein und Panagiotis Chatzianastassiou.Foto: O. Krebs

Anspruchsvoll und praxisnah: Chemieolympiade am Gymnasium

Langenhagen (ok). "Der Weg ist das Ziel. Wer die anspruchsvollen Aufgaben lösen will, muss einen langen Atem haben, sich mit vielen Leuten unterhalten und darf nicht aufgeben." Voller Hochachtung spricht Norbert Goldenstein, Chemielehrer am Gymnasium und seit mehr als 30 Jahren Betreuer der Chemieolympiade, über den naturwissenschaftlichen Wettbewerb, die von den Anforderungen her durchaus mit einem Studium vergleichbar sei. Und die Aufgaben sind richtig praxisnah: So ging es in der ersten Runde auf Bezirksebene zum Beispiel um die chemische Analyse des Pferdeurins oder aber auch um den Weg der künstlichen Herstellung eines Duftstoffes des Lavendels. Erfolgreich behauptet haben sich beim diesjährigen Wettbewerb die Elfklässler Sören Gaedcke, Luisa Steingrube, Lilly Felker, Sabrina Doberts, Hüray Ilayda Kök und Robert Völkner und wurden dafür mit einer Urkunde ausgezeichnet. Noch einen Schritt weiter geht's für die Zwölftklässlerin Lina Schmitz. Sie darf sich jetzt mit begabten Chemieschülerinnen und -schülern aus ganz Niedersachsen auf Landesebene messen.