Was tun bei Ohrgeräuschen?

Vorträge am 3. April im Regionshaus

Region. Piepen, Rauschen, Pfeifen – mehr als elf Millionen Menschen in Deutschland leiden laut der Deutschen Tinnitus Stiftung unter Ohrgeräuschen und Tinnitus. Die Hörstörungen schränken im Alltag häufig ein und sind auf Dauer eine körperliche und seelische Belastung. Wie Betroffene mit den verschiedenen Arten von Ohrgeräuschen umgehen können, darüber sprechen am Montag, 3. April, im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18 in Hannover, eine Expertin und zwei Experten. Der Vortragsabend beginnt um 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Reservierungen unter Telefon (0511) 616 23 668 oder per E-Mail an hoerregion@region-hannover.de.
Im ersten Beitrag geht Volker Albert, Präsident der Deutschen Tinnitus-Liga, auf den Zusammenhang von Tinnitus und Partnerschaft ein. Anschließend erläutert Anke Lesinski-Schiedat, ärztliche Leiterin des Deutschen Hörzentrums der Medizinischen Hochschule Hannover, Leitlinien zur Behandlung von Tinnitus und Hörsturz. Hörgeräteakustiker Andreas Becker spricht zum Abschluss über die apparative Versorgung bei Tinnitus. Moderiert wird der Vortragsabend von Michael Bergmann, Geschäftsführer der Deutschen Tinnitus-Liga.
Die Reihe „Hörstörungen – was tun?“ geht weiter: Über die Versorgung mit Hörgeräten und über die Krankheit Morbus Menière informiert am Montag, 15. Mai, 18 Uhr, der Deutsche Schwerhörigenbund. Bei allen Veranstaltungen steht für Menschen mit technischer Hörhilfe eine FM-Anlage zur Verstärkung des akustischen Signals zur Verfügung.
Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter www.hörregion-hannover.de.